Transatlantic - The Absolute Universe: Forevermore (Extended Version)

CD Reviews, Transatlantic - The Absolute Universe: Forevermore (Extended Version)

Nun die Besprechung der „langen“ Version vom neuen Werk „The Absolute Universe“ der Progressive Rock Supergroup TRANSATLANTIC. Ursprünglich war geplant, dass nur ein Doppel-Album mit dem Titel „Forevermore“ entsteht. Warum zwei (eigentlich sogar DREI!) Versionen entstanden sind kannst Du im anderen Review zu „The Breath Of Life“ lesen. „The Absolute Universe: Forevermore“ ist die komplexere, längere Fassung, die teilweise andere, erweiterte Songs mit längeren Instrumentalpassagen enthält. Nach mehreren Durchläufen muss ich zugeben, dass es der bisherige Höhepunkt im Schaffen von TRANSATLANTIC für mich ist.
Beschwerten sich einige Progressive Rock Jünger bei „The Breath Of Life“ über fehlende Komplexität und zu viel Ähnlichkeit zu den letzten Werken von NEAL MORSE, sollte es bei „Forevermore“ nicht mehr viel zu meckern geben, denn TRANSATLANTIC liefern hier das Gewünschte in Hochform. Und das in ihrer typischen Art und Weise. Trotz längerer ausufernder Passagen sehe ich viele Ähnlichkeiten der beiden Versionen, denn die schöne, spannende Melodienführung ist gleichgeblieben, hat sich aber an einigen Stellen erweitert. Und auch die Aufteilung der Gesangspassagen ist nicht dieselbe wie bei „The Breath of Life“. Dass teils die Titel der Lieder angepasst wurden erwähnte ich bereits im anderen Review.
Schon bei der „Overture“, die bei „The Breath Of Life“ 5 Minuten dauert, ist diese über 8 Minuten lang. Aus „Reaching for the Sky“ wird hier „Heart like a Whirlwind”. Hinter dem schönen “The Darkness in the Light” geht es mit den zusätzliche „Swing high, swing low“ und „Bully“ ordentlich zur Sache. Und das folgende „Rainbow Sky“ hätte auch auf einer BEATLES Scheibe stehen können. Stark! Und so geht es den ganzen Verlauf des Albums weiter. Der Abschuss von „Forevermore“ hat in den Liedern „The Greatest Story Never Ends“ (superbe Satzgesänge) und „Love Made A Way“ ein grandioses Finale, wie man es nur wünschen kann. Was für ein Gitarrensolo, was für ein Ausklang! Wunderschön, Dankeschön dafür! Nun aber zu meinem Fazit:
Die Idee hinter den unterschiedlichen Versionen eines Werks ist schon außergewöhnlich. Ich denke, dass sich viele Fans sicher die Ultimate Edition mit 5 LPs, 3 CDs und einer BluRay (Version 3 im 5.1 Mix… aber keine Angst, Stereo Mix ist auch dabei) zulegen. Für einen Preis um die 85 Euro könnte es einigen aber auch zu teuer sein. Nichtsdestotrotz ist sie ihr Geld wert. Auch wegen der tollen Covermotive. Ich liebe mittlerweile alle Versionen von „The Absolute Universe“, welche sogar mein bisheriges TRANSATLANTIC Lieblingsalbum „The Whirlwind“ toppen können!
The Absolute Universe: Forevermore

Line Up

Neal Morse: Keyboards, Gitarre, Gesang
Roine Stolt: Gitarre, Gesang
Pete Trewavas: Bass, Gesang
Mike Portnoy: Schlagzeug, Gesang

Tracklist

Disc 1:
1 Overture 00:08:11
2 Heart Like A Whirlwind 00:05:11
3 Higher Than The Morning 00:05:29
4 The Darkness In The Light 00:05:43
5 Swing High, Swing Low 00:03:48
6 Bully 00:02:11
7 Rainbow Sky 00:03:19
8 Looking For The Light 00:03:59
9 The World We Used To Know 00:09:21
Disc 2:
1 The Sun Comes Up Today 00:05:38
2 Love Made A Way (Prelude) 00:01:25
3 Owl Howl 00:07:05
4 Solitude 00:05:41
5 Belong 00:02:49
6 Lonesome Rebel 00:02:53
7 Looking For The Light (Reprise) 00:05:12
8 The Greatest Story Never Ends 00:04:17
9 Love Made A Way 00:08:02

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