TRANSILVANIAN BEAT CLUB - Willkommen im Club

CD Reviews, TRANSILVANIAN BEAT CLUB - Willkommen im Club

  • TRANSILVANIAN BEAT CLUB - Willkommen im Club
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  • Erstellt am: Mittwoch, 06 September 2006
  • Label: (Massacre Records/Soulfood)
  • V.Ö.: 27 April 2006
  • Bewertung: TRANSILVANIAN BEAT CLUB - Willkommen im Club
  • Redakteur: Jens Dunemann

"Ich habe keinen Bock zum Lachen in den Keller zu gehen oder den Leuten vorzugaukeln wie depressiv ich bin, wenn es mir eigentlich gut geht." So kommentiert "Graf Yantit" unter anderem das entstehen seiner neuen Band TRANSILVANIAN BEAT CLUB bzw.

das vorliegende Debut "Willkommen im Club", auf dem der Protagonist frei und ohne Pseudo-Ansprüche dem Motto "Sex, Schnaps & Rock `N Roll" frönt! Waren bei Ewigheim zuletzt von "Blut, Kot, Blumen und Sonnenschein" nur noch die erstgenannten Begriffe zu finden, dann darf man "Willkommen im Club" durchaus als Akt zur Wiederherstellung eines Gleichgewichtes verstanden werden. Und so rocken und rollen sich die thüring´schen Vampir Liebhaber durch Songs wie "Wodkavampir", "Transilvaningen", "66sexy Mama" oder die "Wodkapolka", die man im Grunde musikalisch als eine räudige und rockige Ewigheim Version beschreiben kann. Jedoch bedarf es einiger Durchläufe, bis man sich an den sehr eigenwillgen Gesang von Yantit gewöhnt hat und zu den, ebenfalls von Yantit übernommenen Gitarren gesellt sich neben Piano dann auch dann und wann eine Trompete. Textlich bleibt man über die gesamte Albumlänge dem oben erwähnten Motto treu, erweitert um das Thema Vampire und Transilvanien. Immer präsent dabei, eine alles umfassende Ironie, mit der jeder an dieses Album heran gehen sollte... Ein richtungsweisendes und bahnbrechendes Meisterstück ist T.B.C. mit "Willkommen im Club" sicher nicht gelungen aber ich gehe auch nicht davon aus, das es als solches angedacht gewesen ist. Allerdings bleibt unterm Strich ein ehrliches Album, bei dem Schmunzeln erwünscht ist und feiern zur Pflicht wird. Den Abschluß des Albums markiert übrigens eine Interpretation des Darkthrone´schen Klassikers "Transilvanian Hunger" (was sonst?), der den Herren Fenriz und Nocturno Culto in Anbetracht ihres aktuellen Outputs, sogar mehr als ein Schmunzeln entlocken könnte...

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