Don't Talk Science

CD Reviews, Don't Talk Science

  • Don't Talk Science
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  • Erstellt am: Donnerstag, 26 Mai 2011
  • Label: Golden Core/Zyx
  • V.Ö.: 25 Mai 2011
  • Bewertung: Don't Talk Science
  • Redakteur: Thorsten Zwingelberg

Der Albumtitel macht es klar: mit ihrem Abschiedsalbum wollen sich die Hannoveraner nicht mit musikalischen Formeln oder theoretischen Stilfragen abmühen.

Nein, "Don't Talk Science" ist eine Lehrstunde im bodenständigen Hardrock, der aus dem Bauch kommt und dem Hörer auch direkt in die Magengrube fährt.
Das Gitarrenduo Frank/Newton hat sich abermals Jioti Parcharidis ans Mikro geholt. Der ehemalige Chateau/Human Fortress Sänger war ja bereits auf "Fuel To The Fire" zu hören gewesen - und außerdema uf den Soloprojekten von Herman Frank. Und man darf mit Fug und Recht behaupten, dass er den Originalshouter Charlie Huhn mühelos vergessen macht. Allerdings starten die Niedersachsen mit "Restless" und vor allem "Speak Up" auch denkbar stark in ihre vorerst letzte Runde. Mit "Rock Star" folgt ein dritter Tempomacher, bevor man mit "Love Kills Love" an etwas bluesigere Hardrocker wie Whitesnake erinnert - Jioti steht hier dem Altmeister Coverdale übrigens auch nicht wirklich nach.
Mit "Blinded By Darkness" fühlt man sich dann plötzlich in die späten 70iger, frühen 80iger versetzt: wer das Eingangsriff hört, wird unweigerlich an düster-rockige Black Sabbath Songs der Born Again Periode denken. "No Return" begibt sich dann ins Grenzgebiet zum Power Metal und dort bleibt man mit Songs wie "Go To Hell" auch eine Weile. Am Ende werden wir dann noch mit "I'm So Excited" beglückt - ob man sich die metallische Darbietung des Disco Klassikers nun unbedingt noch geben muss, sei jedem Hörer überlassen. Sie tut auf jeden Fall nicht weh, ist aber bei der Qualität des Albums auch nicht als Leckerli nötig.
Nach den Scorpions nimmt mit Victory eine weitere hannoversche Hardrcok Größe den Hut. Anders als die Scorpions gelingt es dem Fünfer jedoch die Bühne ohne faden Nachgeschmack zu verlassen. Neben dem facettenreichen und durchweg gelungenen Songwriting ist die Güte des Albums wohl vor allem der makellosen Leistung Jiotis zu verdanken!

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Victory
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