Warrior Path – The Mad King

CD Reviews, Warrior Path – The Mad King

Ich hatte bereits dem 2019er Debüt eine scharfe Schwertscheide attestiert. Wie gut die internationale Truppe um Andreas Sinanoglou mit diesem Schwert tatsächlich umgehen kann, zeigt sich nun auf „The Mad King“.
Mit OUTLOUDs Bob Katsionis und Drummer Dave sind im Wesentlichen dieselben Krieger dabei wie auf dem Debüt. Neu hinzugekommen ist allerdings Frontmann Daniel Heiman, der bereits bei LOST HORIZON und HORIZON gesungen hat. Und während sein Vorgänger Yannis Papadopoulos keineswegs einen schlechten Job abgeliefert hatte, übertrifft Daniel ihn dennoch um eine Schwertlänge. Die Stimme passt hervorragend zum Sword & Sorcery Metal der Truppe, zumal Katsionis dieses Mal für einen deutlich kraftvolleren Sound gesorgt hat.
Nach einem epischen Intro haut die Truppe mit dem titelgebenden „The Mad King“ gleich den stärksten Song der bisherigen Karriere raus. Ein absoluter Knaller, der allen MANOWARiorn eine ordentliche Gänsehaut in den Fellschlüpper schicken dürfte. Der eingängige Refrain erinnert in seiner Art an die unterbewerteten WISDOM und der Song lässt einen unwillkürlich die Faust ballen und in die Luft recken. Episch geht es mit „His Wrath Will Fall“ weiter, bevor es in „Beast of Hate“ einen forschen Tritt auf’s Gaspedal gibt. Das hindert die Band allerdings nicht daran an ihren ausgefeilten Melodien festzuhalten. In „Savage Tribe“ wechseln sich epische, ruhigere Parts mit fetten Metal-Riffs ab, was richtig Spaß macht. Allein der Einstieg in „Avenger“ ist ein Pfund und der Song löst sein martialisches Versprechen ein: eine metallische Kriegserklärung. „Out From The Shadows“ erinnert vom Arrangement vielleicht am ehesten an MANOWAR, stellt deren Spätwerk aber mühelos in den Schatten. Der Rausschmeißer „Last Tale“ ist dann nochmal ein richtig schwerer Wälzer voller Magie und epischem Bombast.
WARRIOR PATH haben die letzten beiden Jahre genutzt, um sich in Sachen Songwriting und Sound nochmal deutlich zu steigern. Mit „The Mad King“ liefern WARRIOR PATH nun die perfekte metallische Kriegserklärung an alle Wimps & Poser ab: If you’re not into METAL, you can leave the hall!



Line Up

Daniel Heiman: Vocals
Andreas Sinanoglou: Rhythm and Acoustic Guitars
Bob Katsionis: Lead Guitars, Bass, Keyboards
Dave Rundle: Drums

Tracklist

1. It Has Begun (Instrumental)
2. The Mad King
3. His Wrath Will Fall
4. Beast Of Hate
5. Don’t Fear The Unknown
6. Savage Tribe
7. Avenger
8. Out From The Shadows
9. Neverending Fight
10. Last Tale

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