Resistance – Skulls of my Enemy

CD Reviews, Resistance – Skulls of my Enemy

Der gehörnte Herrscher thront drohend auf seinem Drachenstuhl in seiner Ruhmeshalle. Zu seinen Füßen kriechen halbnackte Walküren den Berg aus Totenschädeln hinauf. Diesen finsteren Herrscher möchte man wahrlich nicht zum Feind haben. Gleichzeitig strahlt das Cover des neuesten RESISTANCE Albums unmissverständlich aus: Mehr Metal geht nicht!
Nach dem einleitenden Ruf zu den Waffen, erklären die Kalifornier Szenegrößen wie METAL CHURCH und VICIOUS RUMORS unmissverständlich den Krieg. Und die Schlacht geht eindeutig an die Underdogs, denn mit „Valhalla Has Locked It’s Doors“ hat der Fünfer einen unglaublich starken Opener am Start. Zudem beweist Fronter Robbie Hett abermals, dass er nicht hinter dem verstorbenen METAL CHURCH Shouter Mike Howe zurückstecken muss. Ein Wunder, dass Vanderhoof noch nicht bei ihm vorstellig geworden ist, um den vakanten Sängerposten in seiner Truppe zu besetzen.
Mit „On Dragons Wings“ und „Nordic Witch“ zeigen die Metaller, dass sie auch Melodien können und reichern ihren US Power Metal mit einer ordentlichen Portion TWISTED TOWER DIRE an („Make It Dark“ – Phase). Grandios. Aber keine Angst auch die Freunde des rohen Riffs und der NWoBHM kommen auf ihre Kosten, denn in „Earthshaker“ oder „Empires Fall“ finden sich beide Trademarks.
Man mag es kaum glauben, aber mit „Metallium“, welches sogar stellenweise an frühe MÖTLEY CRÜE und W.A.S.P. erinnert, stellen die Amis einen der stärksten Songs des Albums ganz ans Ende und schließen „Skulls of my Enemy“ fast noch stärker ab, als sie es begonnen haben. Wer bekommt das sonst hin?
RESISTANCE fristen seit Jahren ein Nischendasein im Schatten der Großen des US Power Metal, dabei haben sie schon mit dem Vorgänger „Metal Machine“ ein stärkeres Album abgeliefert als Metal Church in den letzten 20 Jahren. Mit „Skulls of my Enemy“ beweisen sie nun endgültig, dass sie keine Gefangenen machen und die etablierte Konkurrenz auf die Plätze verweisen. Wer gerne zu DEATH DEALER, METAL CHURCH & Co die Haare schüttelt, der sollte sich vor dem Konsum von „Skulls of my Enemy“ mal lieber einen Frisörtermin holen, denn nach gut 40 Minuten Headbanging dürfte nicht mehr viel von der Matte auf dem Kopf übrig sein. Horns up: Sicher eines der US Power Metal Highlights des Jahres!

Line Up

Robbie Hett - vocals
Dan Luna - guitars
Nano Lugo - guitars
Paul Shigo - Bass
Matt Ohnemus - Drums

Tracklist

Side A
1. Call Of Arms (Intro)
2. Valhalla Has Locked It's Doors
3. On Dragon Wings
4. Earthshaker
5. Nordic Witch
Side B
6. Empires Fall
7. Templar's Creed
8. Awaken The Necromancer
9. Metallium
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