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Bandleader Chris ist der einzige, der auch auf dem letzen Album zu hören war. Gitarrist Mike (der aktuell auch bei MORFIN in die Saiten greift) war in den Anfangstagen 2011 schon mal dabei, stieg aber vor dem Demo aus und Drummer Charie war bisher nur live für SKELETAL REMAINS aktiv. Seit Kurzem ist Basser Noah dabei, der auch mal bei den Thrashern von WARBRINGER den Tieftöner bedient hat. Nun aber genug Personalkarussell gefahren, lassen wir das Album kreisen. Nach einem guten Intro gehen die Jungs gleich in die Vollen. Von der Gitarrenarbeit und der Atmosphäre erinnert mich der Opener etwas an das MORBID ANGEL Debüt. Und ´Altars Of Madness´ ist mal ne Hausnummer. Die Stimme von Chris ist weiterhin eher kehlig und klingt mehr nach Martin van Drunen als David Vincent.
Die technischen Bands klingen mir oft zu seelenlos und nur rumzurumpeln macht eine Death Metal Platte auch nicht kultig. SKELTAL REMAINS schaffen es, die Songs trotz technischer Finessen straight und düster zu halten. Wie üblich gibt es auch wieder ein Instrumental. Ich weiß nicht ob die Kalifornier bei der Reihenfolge an das Vinyl gedacht haben. Das kurze Instrumental ist auf jeden Fall ein gelungener Start in die B-Seite.
SKELETAL REMAINS gehen weiterhin etwas flotter als in ihren Anfangstagen zu Werke, wirklich geblastet wird aber nicht. Mit ´Tombs Of Chaos´ und ´Eternal Hatred´ gibt es auch fetten, schleppenden Stoff, der aber nicht minder intensiv ist.
Auch bei der B-Note lassen die Jungs nichts anbrennen. Wie beim Vorgänger hat man auf Dan² gesetzt: Swanö für den Mix/Mastering und Seagrave für das Cover. Die Jungs haben mal wieder gute Qualität geliefert.
Als Bonus gibt es auf der Erstauflage noch ein DISINCARNATE Cover, das für mich im Vergleich zu den eigenen Songs aber abfällt. Das zeigt noch mal deren Qualität. Mit Fleisch(werdung) scheinen es die Jungs zu haben. So wurden sie beim Cover von CARNATION Sänger Simon Duson unterstützt und auf dem ´Beyond The Flesh´ Debüt gab es schon eine Cover des Songs ´Disincarned´ von GORGUTS. Sind ja nur Worte und auch Vegetarier sollten ihren Spaß an der Musik haben.

Unterm Strich liefert auch das vierte Album ein exzellentes Gesamtpaket, das jeden Fan des Ami Death Metals entzücken sollte. Gut, dass die Band schon zugesagt hat, den Gig vom ausgefallenen Protzen Open Air in 2021 nachzuholen. Liefern sie doch genau den richtigen Sound für die Death Metal Familienfeier.

Kategorie

V.Ö.

11. September 2020

Label

Century Media

Spielzeit

48:16

Tracklist

1. Cosmic Chasm (Intro)
2. Illusive Divinity
3. Congregation Of Flesh
4. Synthetic Impulse
5. Tombs Of Chaos
6. Enshrined In Agony
7. Dissectasy
8. Torturous Ways To Obliteration
9. Eternal Hatred
10. Unfurling The Casket
11. Stench Of Paradise Burning(Bonus Track, Disincarnate Cover)

Line Up

Chris Monroy - Vocals & Guitars
Mike De La O - Guitar
Noah Young - Bass
Charlie Koryn - Drums

Bewertung

1

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