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Decapitated Christ - Arcane Impurity Ceremonies

| Tobias Trillmich | Musik Reviews

Die Spanier haben sich ganz dem Sound verschrieben, der Anfang der 90ger den Death Metal geprägt hat - sofern er nicht aus Schweden kam.  Als deutlichster Einfluss sind Bolt Thrower herauszuhören. Das gilt nicht nur für die offensichtliche Verneigung vor den Briten bei ´When War Brings Glory (Cenotaph 666)´ - die großartige Gitarrenmelodie sollte jeder Todesmetaller im Kopf haben. Aber auch ohne so offensichtliche Zitate kann die Band wie bei ´Human-Eating Herd Of The Damned´überzeugen.
DECAPITATED CHRIST sind immer dann am stärksten, wenn sie im Midtempo oder sogar noch schleppender spielen. So ist der Beginn von ´Ancestral Rites Evoking Primigenium Horrors´- eine Macht. Glücklicherweise ziehen die Jungs, die nach eigener Aussage aus Warcelona  stammen, das Tempo selten stark an. So stampft diese Platte über weite Strecken fett aus den Boxen. Das ist sicherlich technisch nicht besonders anspruchsvoll und auch nicht neu, aber gut gemacht.

Wer sich darüber ärgert, dass Bolt Thrower seit gefühlten 17 Jahren ihre neue Platte nicht fertig bekommen, kann sich die Wartezeit mit ´ Arcane Impurity Ceremonies´ verkürzen.

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