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Overkill - The Electric Age

| Eric Ossowski | Musik Reviews

Schon der Opener „Come And Get It“ geht in die Vollen und macht unmissverständlich klar, dass mit dem neuen Album die nächste Thrash-Rakete gezündet wird. Treibende Riffs, ein befreit aufkreischender Blitz und coole Heavy Metal-Parts peitschen den Song rasend schnell voran. Bei „Electric Rattlesnake“ geht es ähnlich kompromisslos zur Sache und das Eingangsriff erinnert fast schon an The Exploited zu „Beat The Bastards“-Zeiten. Zwischendurch geht der Song in einen Part über, der Black Sabbath zu „Sabotage/ Vol. 4“-Zeiten zur Ehre gereicht hätte. Über die gesamte Spielzeit findet man eine ausgewogene Mischung aus beinhartem Geknüppel und melodischen Spitzen. Garniert wird „The Electric Age“ von einem klaren, druckvollen Sound, welcher der Musik vollkommen gerecht wird. Eine Livemacht sind Overkill ohnehin seit eh und je. „Ironbound“ und „The Electric Age“ zeigen jedoch all jenen die Stinkefinger, die davon ausgingen, die New Yorker hätten an der Studiofront nichts mehr zu melden.

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