Necrophobic

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Necrophobic

Wo siehst du denn die Unterschiede zu „Bloodhymns“?

Joakim: Es gibt viele Unterschiede. Erstmal haben wir in einem für uns neuen Studio aufgenommen, was natürlich Einfluss auf den Sound hatte. Es hat sich gegenüber letztem Mal einiges verändert und wir haben unsere bis jetzt heavieste Produktion vorgelegt. Die Musik ist immer noch Necrophobic, aber auch hier hat es eine Entwicklung gegeben. Wir hatten viele neue Ideen und haben 60 Minuten voll kaltem, schaurig, dunklen und böse klingenden Death Metal abgeliefert.

T.: Erklär doch bitte mal den Titel!

J.: Es ist ein Wort, das wir schon manchmal in Texten verwendet haben. Als wir über das Konzept des Albums nachdachten, kamen wir darin überein, dass „Hrimthursum“ sich als Titel am besten eignen würde. Es ist ein isländisches Wort und bedeutet in etwa „Frostgiganten“. Wir wussten, dass die Leute Probleme haben würden, diesen Titel auszusprechen. Ein kleiner Tipp: Lasst einfach das „H“ am Anfang weg und sprecht es mit einem „R“ aus.

T.: Worum geht es in den Texten?

J.: Um das Gleiche wie immer: Antireligion, Magie, Fiktion, Dunkelheit, Bösartigkeit. Es handelt sich nicht um ein Konzeptalbum. Die Texte sind zwar inhaltlich verbunden, aber nicht durch eine Story, wenn man das so sagen kann.

T.: Welche Einflüsse habt ihr denn in textlicher und musikalischer Hinsicht?

J.: Ich will diese Frage nicht zu kurz beantworten, aber diesmal können alle Einflüsse in einem einzigen Wort zusammengefasst werden: Winter!

T.: Ich finde, Necrophobic könnten Vorreiter eines ganz eigenen Sounds sein, den man vielleicht Epic Death Metal nennen könnte. Sind Necrophobic vielleicht sogar die Manowar des Death Metal?

J.: Ich würde es weder Epic Death Metal noch Manowar Death Metal nennen, obwohl es natürlich epische Parts in unserer Musik gibt. Wir sind eigentlich noch immer die gleichen Necrophobic, die unsere Fans kennen. Nur das wir dieses mal alles viel größer und majestätischer klingen lassen und einige neue Dimensionen in unseren Sound eingefügt haben.

T.: „Hrimthursum“ kommt mir etwas langsamer vor als „Bloodhymns“. War das beabsichtigt?

J.: Da die Spielzeit des Albums fast 60 Minuten ist und wir extremen Death Metal spielen, musste es einige langsamere Parts geben, um die Scheibe interessant zu gestalten. Durchgehend schneller Stoff wäre wohl eher langweilig geworden. Wie auch immer, wir glauben nicht, dass langsame Passagen im Death Metal nichts zu suchen haben. Es muss aber

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