Celestial Wizard – Winds of the Cosmos

CD Reviews, Celestial Wizard – Winds of the Cosmos

Die ältere Generation kennt Denver noch vom „Denver Clan“, doch davon abgesehen ist im schönen Colorado nicht viel los. Das dachten sich wohl auch einige Metalheads und gründeten vor vier Jahren CELESTIAL WIZARD, um fortan einen MIX aus Power Metal und Death Metal zu kreieren.
Heute ist es nahezu unmöglich gehört zu werden, denn die Zahl der Veröffentlichungen ist einfach zu überwältigend. Noch dazu kommen diesen Sommer Schwergewichte wie AMON AMARTH und ARCH ENEMY mit neuem Material auf den Markt. Für die Fans beider Bands dürften aber auch CELESTIAL WIZARD interessant sein, denn die Truppe klingt wenig amerikanisch, sondern viel mehr skandinavisch. Das Resultat sind melodiöse Metalsongs mit aggressiven Vocals, die auch an frühe IN FLAMES oder gängige Folk Metal Truppen erinnern. Dazwischen wird auch mal clean gesungen, gesprochen und episch vorgetragen. Wenn man sich überlegt, dass die Amis bereits mit so unterschiedlichen Bands wie GLORYHAMMER und INSONIUM die Bühne geteilt haben, dann passt das auf den ersten Blick vielleicht nicht so ganz zusammen, doch nach wenigen Songs wird deutlich, dass sich CELESTIAL WIZARD genau in der Fahrrinne zwischen dieser (teilweise auch etwas kitschigen“ Melodie á la GLORYHAMMER und der homöopathischen Dosis Härte der zeitgenössischen Death und Folk Metal Truppen bewegen. Wer’s nicht glaubt, muss sich nur mal den titelgebenden Track am Ende des Zweitwerks von CELESTIAL WIZARD anhören. Der stärkste Song des Albums ist jedoch zweifelsohne „Steel Chrysalis“. Starke Vocals, starke Melodie, erstklassige Instrumentierung und absolute Ohrwurmgarantie. Ich wünschte, dass ARCH ENEMY heuer ebenfalls mit einem solchen Hit dienen könnten. Sucht man auch „Deceivers“ aber leider vergeblich.
CELESTIAL WIZARD bieten keine sensationellen Innovationen, können nicht durch Schönheiten am Mikro bestechen und haben auch kein großes Label im Rücken. Vielmehr haben wir es hier mit vier normalen Metalheads zu tun, die ihre Liebe für verschiedene Stile erfolgreich in eigene Songs gegossen haben. Hörenswert!

Line Up

Album Band Line Up:
Nick Daggers - Guitar, Vocals
Guillermo Jurado - Guitar, Bass
Tim Gillman - Drums
Amethyst Noir - Vocals

Live Band Line Up:
Nick Daggers - Guitar, Vocals
Dahlia McAluney - Bass
Tim Gillman - Drums
Amethyst Noir - Vocals

Tracklist

1. Andromeda  (2:25)
2. Revenant (5:30)
3. Ice Realm (4:08)
4. Powerthrone (4:30)
5. Eternal Scourge (5:32)
6. Steel Chrysalis (4:26)
7. Undead Renegade (5:04)
8. Cyberhawk (4:26)
9. Winds Of The Cosmos (7:44)
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