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 Auf Arch Enemy ist eben Verlass. Nicht nur, dass sie sich treu bleiben und den Wiedererkennungswert seit Jahren pflegen, sie scheuen nicht auch hier und dort mal was „neues“ auszporbieren. Oder besser gesagt, sie varieiren den Sound entsprechend, um eben nicht nur „auf der Stelle“ stehen zu bleiben. So ist nicht nur der Gesang beim neuen Album hervorragend variabel, auch die Gitarrenarbeit verschmilzt zusammen und passt gut zusammen, bildet eine Einheit. Dabei ist natürlich der Vibe von Amott unverkennbar. Dazu gibt es hier und dort einige Arrangements und Samples, der orchestralen Eben oder eben Keyboards.
Ungern fange ich eine Rezension mit dem letzten Track eines Albums an, aber in diesem Fall kann ich nicht anders: „A Fight I Must Win“ ist das Ding schlechthin; Melodic Death wird mit Heavy Metal, Orchester und Metalcore verschmolzen und bietet so in bereites einem sechsminütigen episches Stück einiges, was man zu entdecken hat. Dann wären da noch u.a. „Dream Of Retribution“, der gewohnt ruhiger, melodischer startet, um dann im typischen A.E.-Sound einzutauchen. „First Day in Hell“ ist ein Knaller, der vor allem Live gut zur Geltung kommen wird, denn hier darf sich die Dame so richtig schön austoben & die Meute wird dabei vor der Bühne abgehen wir sau. „Reason To Belive“ dagegen ist mit seinen ruhigeren, balladesken Momenten wiederum etwas ganz anderes; ein leichter anfänglicher „Scorps“-Einschlag an den Gitarren & der cleane Gesang sind schon zunächst verwirrend, aber in dem Song steckt noch mehr als nur das. Nimmt nämlich wieder richtig Fahrt auf, um dann wieder mit ruhigeren Momenten zu punkten. Und „The Eagle Flies Alone“ ist Amotts Huldigung an seine Dismember-Amon Amarth-Kollegen, wenn man den Anfang des Songs betrachtet, um dann doch noch dem typischen ARCH ENEMY-Sound zu vollziehen.
Ein nicht komplett rein typisches ARCH ENEMY-Album, aber dennoch gewohnt qualitativ wertvoll und eben diesmal um so mehr abwechslungsreich. Abwarten wie diese Tracks nun im Liveset ankommen werden, hoffentlich werden einige in der Setlist landen.


"WILL TO POWER" In-Store Signing Sessions:
08.09.2017 / 18:00 – Berlin (Germany), Saturn Alexanderplatz
09.09.2017 / 17:00 – Hamburg (Germany), Saturn Mönckebergstraße
11.09.2017 / 17:00 – Düsseldorf (Germany), Saturn Königsallee
12.09.2017 / 18:00 – Frankfurt (Germany), Saturn Zeil
 
ARCH ENEMY live:
  "Will To Power Tour 2018" w/ Wintersun, Tribulation & Jinjer
12.01.2018 Munich (Germany) - Tonhalle
13.01.2018 Stuttgart (Germany) - LKA Longhorn
26.01.2018 Oberhausen (Germany) - Turbinenhalle
27.01.2018 Geiselwind (Germany) - Music Hall
29.01.2018 Hamburg (Germany) - Große Freiheit
05.02.2018 Berlin (Germany) - Huxleys
06.02.2018 Wiesbaden (Germany) - Schlachthof
07.02.2018 Saarbrücken (Germany) - Garage

Kategorie

V.Ö.

08. September 2017

Label

Century Media

Spielzeit

50

Tracklist

1.Set Flame To The Night (01:20)
2.The Race (03:15)
3.Blood In The Water (03:55)
4.The World Is Yours (04:53)
5.The Eagle Flies Alone (05:16)
6.Reason To Believe (04:48)
7.Murder Scene (03:50)
8.First Day In Hell (04:48)
9.Saturnine (01:09)
10.Dreams Of Retribution (06:40)
11.My Shadow And I (04:05)
12.A Fight I Must Win (06:35)

Line Up

Michael Amott (Guitars)
Sharlee D'Angelo (Bass)
Daniel Erlandsson (Drums)
Alissa White-Gluz (Vocals)
Jeff Loomis (Guitars)