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Nachdem ich mit Ihrem Debüt "Stand Up and Scream" sehr zufrieden war, folgte leider eine kleine Enttäuschung. Ich war gespannt, ob die Jungs aus England an die geniale Anfangszeit anknüpfen können.

Heute ist man mehr als zuvor Härte gewohnt: Jede Band will schneller und noch aggressiver sein als die andere. Es gibt keine Band aus dem Metalcore Sektor, die ruhiger wird. Mit Asking Alexandria hätten wir hiermit die Erste.

Die drei vorab erschienen Singles "Run Free", "The Death Of Me" und "Killing You" waren schon gewöhnungsbedürftig und ich war nicht wirklich begeistert.

Ganz so schlimm ist es nicht, aber wer den letzten Output gut fand, der wird wohl etwas enttäuscht sein.

Kleines Intro und los geht es mit dem Opener "Don´t Pray For Me". Hier zeigen die Briten welche neue Richtung Sie einschlagen. Alles klingt viel reifer und nicht so dahin geschrotet, wie auf dem Vorgängeralbum.

"Killing You" hat solide Ansätze und Danny zeigt was für eine gute Gesangsleistung er auf diesem Album rüberbringen kann.

Mit "The Death Of Me" kommt der erste Song, der sich nochmal nach hinten raus entwickelt und gekonnt die ruhigen mit den härteren Parts vermischt.

"Run Free" machte mich schon neugierig. Ich fand den Song recht stark und gerade bei den langsamen Parts kam Danny´s Stimme extrem gekonnt rüber.

Bei "Break Down The Walls" kommen wir wieder zum klassischen Metal und schunkeln uns von Refrain zu Refrain. Der Song wird live für Stimmung sorgen, soviel steht fest.

"Poison" erhält kleine Breakdowns und Metalcore Elemente wie wir sie gewohnt sind. Die Keyboardparts erfüllen ihren Zweck und sanfte Streicher untermalen einen der besten Songs auf "From Death To Destiny".

Bei "Belive" folgt nach etwa einer Minute ein "NEAERA"-Gitarrenpart und überzeugt mich nicht wirklich.

"Moving On" ist etwas für die Glamrocker unter uns - Skid Row lässt grüßen.

Mit "The Road" verliert die CD den ohnehin nicht existierenden Faden und ich schlafe fast ein. Facettenreichtum hin oder her, es muss auch mal knallen! Vielleicht sind es auch die sieben Studios, die das Album ertragen musste.

Zusätzlich gibt es noch eine Remixversion von "The Death Of Me", welches für mich zu wenige elektr. Einflüsse beinhaltet.

Auf der Deluxe Edition befinden sich noch "Dead" und der Akustik Song "Someone, Somewhere" vom Lead Gitarristen Ben Bruce.

Für mich ein gutes, aber kein TOP10 Album für 2013.

Kategorie

V.Ö.

09. August 2013

Label

Sumerian Records/Soulfood

Spielzeit

50 min ohne Bonus

Tracklist

1. Don't Pray For Me
2. Killing You
3. The Death Of Me
4. Run Free
5. Break Down The Walls
6. Poison
7. Believe
8. Creature
9. White Line Fever
10. Moving On
11. The Road
12. Until The End
13. The Death Of Me (Rock Mix)     
14. Dead
15. Someone, Somewhere (Ben Bruce Acoustic)

Line Up

Lead-Gesang, Keyboard: Danny Worsnop
Lead-Gitarre, Synthesizer, Background-Gesang: Ben Bruce
Rhythmus-Gitarre: Cameron Liddell
Schlagzeug: James Cassells
Bass: Sam Bettley


Bewertung

1

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