• Die Drei Fragezeichen und das Geheimnis des Bauchredners (196)

    Die Drei Fragezeichen und das Geheimnis des Bauchredners (196)

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    Dass Mitbewohner Probleme bereiten ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Anders sieht es aber aus, wenn dieser Mitbewohner eine Bauchrednerpuppe ist. Und dieser Mr. Giggles spricht nicht nur, sondern er bewegt sich auch von einem in den anderen Raum. Eine harte Nuss für die drei Juniordetektive aus Rocky Beach.
    Die Drei Fragezeichen und das Geheimnis des Bauchredners (196)
  • Jon Schaffer's Purgatory - Purgatory
  • Nachtmystium - Resilient

    Nachtmystium - Resilient

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    Ich bin 2008 erst relativ spät, genauer gesagt zum kongenialen Album "Assassins: Black Meddle Pt. l" auf NACHTMYSTIUM aufmerksam geworden, die es auf dieser Veröffentlichung seinerzeit geschafft haben, eine spacige Pink Floyd-Atmosphäre mit urwüchsigem Black Metal zu vereinen. Allerdings flachte man schon mit dem Nachfolger "Addicts: Black Meddle Pt. ll" musikalisch wieder ab und auch diverse Hörproben der durchaus gefeierten Folgealben konnten mich hernach nicht mehr mitreißen, weshalb ich die Band relativ schnell wieder aus den Augen bzw. der Hörweite verlor.
    Nachtmystium - Resilient
  • Gotthard – Defrosted 2

    Gotthard – Defrosted 2

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    Im Verlauf ihrer Geschichte mussten die schweizer Hardrocker GOTTHARD den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen – bis zum tragischen Tod ihres Frontmanns Steve Lee im Jahr 2010. Mit „Defrosted 2“ folgt gute 10 Jahre nach „D-Frosted“ die Neuauflage der Unplugged-Show.
    Gotthard – Defrosted 2
  • CJ Ramone - Christmas Lullaby

    CJ Ramone - Christmas Lullaby

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    Verdammte Axt! im Fernsehen gibt’s eine beschissene Weihnachstgala nach der anderen, die Innenstädte sind mit vogeproft und Weihnachstsgedudel aller Orten. Ich dachte wenigstens Fat Mikes Label wäre ein Refugium im Dezember - da lag ich leider falsch.
    CJ Ramone - Christmas Lullaby
  • Majestic Downfall - Waters Of Fate

    Majestic Downfall - Waters Of Fate

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    Düster. Düsterer. MAJESTIC DOWNFALL. Drei Jahre nach dem letzten Longplayer „...When Dead“ nimmt uns Mastermind Mr. Jacko, der ansonsten auch mit ZOMBIEFICATION unterwegs ist, wieder mit auf eine Reise in die unendlichen Death-Doom-Gefilde.

    Majestic Downfall - Waters Of Fate
  • Defy The Curse - Defy The Curse

    Defy The Curse - Defy The Curse

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    Vielleicht ist es so wie damals, nachdem Alexander der Große das Zeitliche gesegnet hatte und seine Generäle um die Nachfolge kämpften. Jetzt, wo VALLENFYRE Geschichte sind, schicken sich DYFY THE CURSE an, die Goldmedaille im crustcorigen, sludgigen Death Metal zurück in die Niederlande der HAIL OF BULLETS zu holen.

    Defy The Curse - Defy The Curse
  • Tankard, Space Chaser, Antipeewee

    Tankard, Space Chaser, Antipeewee

    Live

    An so einem düsteren, kalten Freitagabend freut sich der Großteil der Metalgemeinde wohl auf ein schönes Feierabendbier. Ich hab mir stattdessen den obligatorischen TANKARD-Bauch umgeschnallt und die Kutte übergeworfen, um dem Ruf der Frankfurter Thrash Könige ins Musikzentrum Hannover zu folgen.
    Tankard, Space Chaser, Antipeewee


Morbid Angel - Kindoms Disdained

Reviews, Morbid Angel - Kindoms Disdained

Kann man von einer Platte gleichzeitig begeistert und enttäuscht sein? MORBID ANGEL beweisen mit "Kingdoms Disdained" dass das geht.

Erstmal die subjektive Seite: Ich liebe MORBID ANGEL heiß und innig – besonders natürlich die drei ersten Scheiben, die wie Fixsterne am Firmament des ultrabrutalen Sounds stehen und Hitsalven am Fließband liefern. Trey Azagthoth ist ein positiv Bekloppter und sicherlich einer der technisch besten Gitarreros, die die Welt je gesehen hat. Und David Vincents Charisma ist speziell auf der Bühne unübertroffen. Kurzum: Cannibal Corpse hin, Obituary her – MORBID ANGEL sind für mich die Könige des Death Metal. Oder waren es?

Damit kommen wir zum objektiven Teil: Vincent ist raus und Steve Tucker wieder drin. Logisch, dass "Kingdoms Disdained" eher den Weg von "Gateways To Annihilation" weitergeht, als den des (zugegebenermaßen durchwachsenen) "Illud Divinum Insanus". Das wird viele freuen, ist dieser Sound doch zähfließend und brutal – und das ist halt die zweite Seite der Band, die viele Fans für sich einnimmt. Alles in allem läuft die Scheibe auch gut rein und bietet brutalen Death Metal mit gekonnten Tempowechseln. Aber: Wo bleiben die Hits? Kein Song kann es auch nur annähernd mit Brechern wie "Fall From Grace", "Lords Of All Fevers And Plague", "Immortal Rites" oder "Angel Of Disease" aufnehmen. Die gibt es hier einfach nicht.

Auch live will sich die Band wohl auf die Tucker-Phase beschränken, was für mich gar keinen Sinn ergiebt. Vielleicht können AC/DC ihre 20 besten Songs weglassen und immer noch besser als alle anderen sein – MORBID ANGEL können das nicht. Und so bleibt auch "Kingdoms Disdained" ein ordentliches Album, das aber einen faden Nachgeschmack hinterlässt. David, bitte komm zurück!

Line Up

Steve Tucker – V, B

Trey Azagthoth – G

Dan Vadim Von – G

Scott Fuller – D

Tracklist

1. Piles Of Little Arms

2. D.E.A.D.

3. Garden Of Disdain

4. The Righteous Voice

5. Architext And Iconoclast

6. Paradigms Warped

7. The Pillars Crumbling

8. For No Master

9. Declairing New Law (Secret Hell)

10. From The Hand Of Kings

11. The Fall Of Idols