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Das österreicher Geheimrezept für Metal, Core und Death - Altar of I im Interview

Die Jungs aus Klagenfurt bringen nach einer EP von 2019 und 4 weiteren Singles ihr erstes Full-length Album an den Start und Holla die Waldfee geht das ab!

Eure erstes LP ist fertig, erstmal herzlichen Glückwunsch dazu! Ich durfte es mir schon vor Release anhören und es hat mich echt überzeugt. Schöne Melodien, harte Riffs, treibender Rhythmus und starke Vocals. Wie war das Songwriting? Hattet ihr eine bestimmte "Vision" des Ergebnisses?

Ossian:
Vielen Dank! Und ebenfalls vielen Dank für die netten Worte in der Review, wir freuen uns dass es gut ankommt. Manche Songs hatten wir schon vor dem Release unserer EP geschrieben, manche kamen später hinzu. Da wir thematisch und klanglich eine Vision vom Album hatten, haben wir die Songs, welche nicht zu dieser Vision passten, auf unsere EP gepackt bzw. als Singles released. Die Vision des Albums war vorab klar, es sollte melodisch, rhythmisch und eher düster sein und sich um das Thema “Der Mensch als Ressource” drehen. Dabei wollten wir uns nicht durch Subgenregrenzen im Metal eingrenzen lassen. Eingängige Melodien sind uns dabei genauso wichtig, wie treibende Rhythmen. Es ist dabei alles der Thematik und der Aussage des Albums untergeordnet, deshalb gibt es in den einzelnen Songs immer wieder Referenzen zu anderen Songs am Album, bzw. sogar zu den Songs auf der EP. Beim Songwriting brauchen wir teilweise Monate, bis ein Song geschrieben ist, da stecken wir viel Gedanken und Arbeit hinein.


Inwiefern hat euch die Pandemie in der Produktion beeinflusst? Gab es bestimmte Hürden und wie seid ihr damit umgegangen?

Ossian:
In der Pandemie waren Proben und persönliche Treffen teilweise nicht möglich, jedoch haben wir uns da online ausgeredet. Wir haben am Anfang der Pandemie die Tracklist geplant und durch die Singles versucht einen passenden guten Sound zu finden, so sind wir auch auf Michael Kraxenberger von “Sick of Sound” gestoßen, welcher den Mix und das Mastering übernommen hat und auch den Sound vom Album maßgeblich beeinflusst hat. Mit dem Sound sind wir sehr zufrieden, er unterstützt unserer Meinung nach perfekt die stilistischen Elemente mit denen wir arbeiten. Abgesehen von der Pandemie gab es seit dem Release der EP mehrere Besetzungswechsel, welche alles verzögert haben, es sind alle Saiteninstrumente seit 2019 neu besetzt worden.Was war euer Lieblingsessen beim Recording?

Ossian:
Wir haben uns ja selbst recorded, teilweise zu Hause oder im Proberaum. Ich hab meistens vorher was gegessen und kann daher leider kein bestimmtes Lieblingsessen nennen. Manchmal haben wir nach den Aufnahmen gemeinsam ein, zwei Bier konsumiert 😊.


Livespielen ist wieder möglich und bei Fans und Bands so hoch im Kurs wie lange schon nicht mehr. Wenn ihr euch einen Gig (egal wo, mit wem etc.) aussuchen könntet um euer neues Album zu spielen, wo wäre das und warum?

Ossian: Mit Black Sabbath, Heaven Shall Burn, Black Daliah Murder und Avatar, der Ort ist nebensächlich.


Eure erste EP ist inzwischen schon ca. 4 Jahre alt. Haben euch die 4 Jahre und die Albumproduktion als Band verändert und falls ja wie?

Ossian:
Ja, wie gesagt, wir hatten viele Besetzungswechsel und dadurch hat sich der Musikstil natürlicherweise etwas verändert. Mit jedem Wechsel kamen neue Einflüsse und Ideen, welche in unsere Musik mit eingeflossen sind. Musikalisch trauen wir uns auch mehr, weshalb der Stil auch abwechslungsreicher geworden ist. Im Grunde begrüßen wir Veränderungen, versuchen jedoch unseren grundlegenden Werten treu zu bleiben.


Was waren kleine Tricks um in dieser Zeit einen klaren Kopf zu behalten?

Ossian:
Kommunikation, wir führen bandintern ausufernde Diskussionen über jede Kleinigkeit.


Habt ihr einen Lieblingssong/Lieblingspart vom Album? Falls ja, welchen?

Ossian:
Unterschiedlich, darüber haben wir ausgiebig diskutiert und sind zu dem Schlussgekommen, dass Geschmäcker verschieden sind. Wir sind aber alle sehr zufrieden mit demAlbum.


Dicky Allen oder Will Ramos?

Ossian:
Schwere Entscheidung, es sind beide großartig. Aber eher Will Ramos.


Jeder Metalhead hört wahrscheinlich entsprechend viel Metal, aber nicht ausschließlich.Was sind bei euch in der Band aktuell die Top-Artists/Topgenres in euren Spotify-Playlists,die nicht aus dem Metalbereich kommen?

Ossian:
Alle Bandmitglieder haben auch unterschiedliche Lieblingsmetalgenres. Natürlichdabei sind alle verwandten Genres wie Grunge, Punk, Hardcore, Blues und alle möglichenRock Richtungen, aber auch Hip Hop, Pop und elektronische Musik.Unsere nicht Metal Top-Artists reichen von Billy Talent über Moby bis hin zu Alligatoah. DieEinteilung in Genres ist für uns nur für eine Analyse zweckmäßig.


Konzerte oder Festivals? Privat und für Gigs.

Ossian:
Für mich ganz klar beides. Im Sommer Festivals und Konzerte das ganze Jahr

Was sind die nächsten Pläne? Was wollt ihr alles noch erreichen?

Ossian:
Jetzt nach der Pandemie und der Albumproduktion wollen wir eigentlich sehr gernwieder auf die Bühne und darum werden wir uns auch in nächster Zeit bemühen.Wir haben auch angefangen uns schon leichte Pläne für zukünftige Produktionen zu machen,allerdings noch nichts konkretes.Was wir erreichen wollen ist einfach ansprechende Musik zu machen und dabei so viel Spaßwie möglich zu haben. Es ist immer für uns schön wenn es jemandem gefällt, oder es sogareinen Einfluss auf jemanden hat.

Bild Copyright:
Art Gates Records

Infos

  • Erstellt am

    22. März 2023
  • Line Up

    Georg Axmann - Vocals
    Marvin Sablattnig - Guitars
    Alexander Fischer - Guitars
    David Krassnitzer - Bass
    Ossian Gratzer - Drum
  • Redakteur

    Justus Meineke
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