CHAOS PATH - DOWNFALL

CHAOS PATH - DOWNFALL

  • Rund eineinhalb Jahre nach der Debut-EP “The Awakening” legt die selbsternannte Kaotysken-Truppe aus Kassel ihren ersten Longplayer vor. Erneut hat man keine Kosten und Mühen gescheut und die Produktion einmal mehr selbst in die Hand genommen.
Aeon Of Disease - Edge Of Purgatory

Aeon Of Disease - Edge Of Purgatory

  • Neckbreaker die Zweite. Neben der Rezi von Inert´s “Vermin” ist auch dieses Review ist längst überfällig. Die “Edge Of Purgatory”-EP der Niedersachsen schon seit Ende Mai veröffentlicht.
Inert - Vermin

Inert - Vermin

  • INERT ist eine spanische Band, die vom schwedischen Blackshine-Drummer Martin Karlsson unterstützt wird. Das Quartett spielt ambitionierten Death Metal der alten, vornehmlich US-amerikanisch beeinflussten, Schule.
Evoked - Ravenous Compulsion

Evoked - Ravenous Compulsion

  • Bei EVOKED ist nicht nur der Sound sondern auch der Werdegang old school. Das so exzelente Qualität heranreifen kann, haben etliche Bands bewiesen.
Party.San Open Air 2019
  • Party.San Open Air 2019
  • 25 Jahre PARTY.SAN METAL OPEN AIR, das ist schon etwas ganz Besonderes bzw. eine beachtliche Leistung von ein paar Freunden aus dem Weimarer Umland, die einst beschlossen, ihren Geburtstag einmal etwas größer und mit Live-Musik zu feiern. Über die Jahre haben Jarne, Mieze und Boy mit dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR das wohl wichtigste und einflussreichste Extrem-Metal Open Air auf deutschem Boden etabliert, dass darüber hinaus auch zu den bedeutendsten seiner Art in Europa gehört und dessen Ruf bis in die gesamte Welt hinaus strahlt, so dass es heute Fans von Grindcore, Death- und Black Metal, Crustcore und Thrash Metal von allen Kontinenten nach Thüringen zieht.
    Neben einer engangierten und einzigartigen Crew, die im letzten Vierteljahrhundert im Kern erhalten geblieben ist, bestimmt das PARTY.SAN für mich persönlich seit 1999 den Jahresablauf zu einem maßgeblichen Anteil mit. Der Start fiel für mich in Tiefengruben, auf dem das Festival seinerzeit noch einen Gartenparty-Charakter hatte. Es folgten viele schöne Jahre auf dem Segelflugplatz in Bad Berka, wo ich das Festival wachsen sehen durfte, nicht nur an der Veranstaltungsstätte, sondern auch im beschaulichen Kurort, in dem sich eine leidenschaftliche Bevölkerung Jahr für Jahr darum kümmerte, den besonderen Kurgästen ihre Intensiv-Kur so angenehm wie möglich zu gestalten. 2005 war ich dann zum ersten Mal als Vertreter der schreibenden Zunft auf dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, was die Sicht auf mein liebstes Festival zunehmend erweiterte. Es ist und war mitunter wie mit dem besten Freund, mit dem man besonders hart ins Gericht geht, weil man eben eine so ein enge Bindung hat. Es folgten feuchtfröhliche Jahre aber auch diverse unschöne, vor allem aber schlammige Eskapaden, die schließlich zum Umzug in die nordthüringische Provinz führten, wo sich die Veranstalter auf einem neuen Gelände erst neu (er-)finden mussten. Lediglich im Jahr 2011 musste ich schmerzhafter Weise berufsbedingt aussetzen, was mir seinerzeit bei der Premiere in Schlotheim mit einem Hammer-Billing viel abverlangt hat. Wo wir gerade beim Thema Line-Up und Booking sind. Die Macher des Festivals haben vor allem bei den Bands immer ein glückliches Händchen bewiesen. Neben Szene-Größen (mitunter welche die sich andernorts rar machten und machen) und manch längst verblichenem Genre-Vertreter hat man vor allem das Gespür für die qualitativ hochwertigen Bands an der Basis über all die Jahre nie verloren und darüber hinaus das Billing immer wieder mit  Formationen bereichert, die man auf einem solch´ musikalisch extrem ausgelegten Event im Normalfall nicht erwarten darf, geschweige denn dass diese dann auch funktionieren bzw. angenommen werden. Eine Entwicklung, die zunächst mit dem Frühschoppen, später mit der Underground-Zeltbühne forciert wurde.
    Wie Jarne jüngst im Interview auf dem Youtube-Kanal Party.San Metal TV zu Protokoll gab, merkt man den Jungs bzw. dem Festival an, dass es sich hier um eine mit und an Herzblut und Leidenschaft für Musik gewachsene Veranstaltung handelt, die eben nach wie vor im Wesentlichen von musikbegeisterten Fans aufgezogen wird und nicht von Betriebswirtschaftlern und Marketingstrategen aus dem Boden gestampft wurde. Auch mit der 25. Auflage hat das Open Air - mag es auch von der Organisation, der Logistik und den Strukturen erwachsen geworden sein - nichts aber auch gar nichts von seiner Authenzität verloren. Es geht um die Musik, ums Philosophieren, Diskutieren, ums Feiern und Tanzen von und zu Live-Acts mit Haut und Haaren. Es geht um das Verehren von musikalischen Idolen, das nerdige Anbeten von Musik, den Konsum von Tonträgern und sonstigem Tandt der mit Musik zu tun hat. Nicht zuletzt ist das PARTY.SAN METAL OPEN AIR für viele Besucher - mich eingeschlossen - eine Art Wohnzimmer, in das man jedes Jahr zu einer musikalischen Familienfeier heimkehrt. Kurz, das PARTY.SAN ist der Genuss von purem Heavy Metal in all seinen Facetten, vornehmlich schwarz und doch farbenfroh...
Keitzer - Where The Light Ends

Keitzer - Where The Light Ends

  • Es ist beruhigend, dass es in dieser schnelllebigen Zeit immer wieder Bands gibt, die was Sound und Qualität angeht seit vielen Jahren verlässlich sind. KEITZER gehören dazu und haben nun auch schon 20 Jahre auf dem Buckel.
Disillusion - The Liberation

Disillusion - The Liberation

  • DISILLUSION gehören zu den besten und unterbewertetsten Bands der jüngeren deutschen Metal-Geschichte. Und das, obwohl die Band bis dato erst zwei Alben auf dem Konto hatte. Auf das aktuell dritte Album “The Liberation” hatte ich kaum noch zu hoffen gewagt, als 2016 die Ein-Song-EP “Alea” erschien.  Zehn Jahre lag das Zweitwerk “Gloria” zu diesem Zeitpunkt bereits zurück, welches mir nicht nur persönlich sehr viel mehr bedeutet und welches ich auch bis heute musikalisch weitaus wertvoller, stilistisch einzigartiger und damit noch stärker als das 2004er Melodic-Death-Debut “Back To Times Of Splendor” mit seiner progressiven Ausrichtung finde.
Sorcery - Necessary Excess Of Violence

Sorcery - Necessary Excess Of Violence

  • Ich muss zugeben, dass ich gar nicht mitbekommen habe, dass SORCERY nach ihrem Split in 1997 seit 2009 wieder (sporadisch) aktiv sind. Mit ´Necessary Excess Of Violence´ bringen sie sich äußerst nachhaltig in Erinnerung.
Swarn - Black Flame Order

Swarn - Black Flame Order

  • Der schwedische Death Metal ist ja inzwischen weltweit vertreten. Aus dem fast benachbarten Estland war mir bisher keine Elchtotcombo bekannt. SWARN tilgen gekonnt diesen weißen Fleck meiner Landkarte.
Ataraxie - Résignés

Ataraxie - Résignés

  • Klasse, dass es noch Bands gibt, die die Fahne des krassen Doom jenseits von Geigen, Keyboards und weiblichem Gesang hochhalten.
Candescence -

Candescence - "...ur Askan..."

  • Willkommen im goldenen Zeitalter der Mit- und End-Neunziger. Die Blütezeit des Death Metal ist längst Vergangenheit. Die Black Metal - Welle steuert auf ihre (kommerzielle) Implosion zu. Eine Band wie At The Gates längst Geschichte, der posthume Kultstatus kaum zu erahnen. Doch aus dem schwedischen Umfeld machen sich diverse Vertreter auf, um mit Death Metal UND Melodien die Szene und später die Musikwelt im Sturm zu erobern.
Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

  • Knapp sechs Jahre sind seit dem letzten Album ins Land gezogen. Mit neuem Label im Rücken legen die Todesmetaller aus dem Ruhrpott nun ihr drittes Album vor.
Critical Mess - Man Made Machine Made Man

Critical Mess - Man Made Machine Made Man

  • Was für ein Brett. CRITICAL MESS hauen am 21.6. nur ein gutes Jahr nach dem ersten bereits ihr zweites Studioalbum raus. Und die Hannoveraner Death Metaller um Frontfrau Britta "Elchkuh" Görtz haben sich echt nicht lumpen lassen - wir reden hier nicht von einem kleinen Brettchen, auf dem man sich sein Butterbrot schmiert. Eher von 'ner ausgewachsenen Küchenplatte, wo man Fleisch drauf klopft und Zwiebeln hackt, bis einem die Augen tränen. Krasser Scheiß!
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