Tsatthoggua - Hallelujah Messiah

Tsatthoggua - Hallelujah Messiah

  • Mit TSATTHOGGUA steigt nicht nur eine deutsche Black Metal – Band relativ unverhofft wie der Phönix aus der Asche empor, sondern auch eine der wenigen Bands, die es neben Pyogenesis einst auf das französische Kultlabel Osmose Productions geschafft haben. Die Band aus Nordrhein-Westfalen veröffentlichte in der Hochphase der 90er Black Metal – Welle die Alben “Hosanna Bizarre” (1996) und "Trans Cunt Whip" (1998), die seinerzeit zwar aufhorchen ließen und in der Szene durchaus ihr Publikum fanden. Allerdings währte die Halbwertszeit der Formation nicht lang genug, um sich durchzusetzen, zumal 1998 die Implosion des Schwarzmetall-Hypes schon absehbar war.
Secrets Of The Moon - Black House

Secrets Of The Moon - Black House

  • Mit „Black House“ findet eine Metamorphose für SECRETS OF THE MOON ihr finales Ende, welche sich mit „Gehenna“ vom Sideprojekt Crone 2014 andeutete und die mit „Sun“ 2015 einen eindrucksvollen Anfang nahm. SECRETS OF THE MOON waren noch nie eine Band, die bei einem Album auf Nummer sicher gegangen ist. Hierzu war der Drang nach Weiterentwicklung immer zu stark ausgeprägt. Und die Sprünge, die die Formation um Frontmann sG bzw. Phil Jonas macht, werden von Werk zu Werk gewaltiger.
Hellhammer - Apocalyptic Raids ReRelase

Hellhammer - Apocalyptic Raids ReRelase

  • Im Rahmen vieler Noise ReReleases kommt jetzt auch diese wahrlich wegweisende EP in schmucker Aufmachung erneut auf den Markt.
Tulus - Old Old Death

Tulus - Old Old Death

UNREQVITED - Mosaic II: la déteste et la détresse

UNREQVITED - Mosaic II: la déteste et la détresse

  • UNREQVITED ist ein Soloprojekt des kanadischen Künstlers 鬼, der zeitgleich mit der Sylvaine-Split “Time Without End” auf Prophecy Productions debutiert. UNREQVITED steht in der Tradition arrivierter Prophecy-Künstler und Aushängeschilder wie Alcest, Finnr´s Cane, Lantôs oder auch Nhor.
Sylvaine vs. Unreqvited - Time Withour End - Split-EP

Sylvaine vs. Unreqvited - Time Withour End - Split-EP

  • Eine interessante Split für alle Post Black Metal – Jüngerinnen und Jünger ist vor wenigen Wochen erschienen. Prophecy Productions haben einem der jüngeren Signings UNREQVITED künstlerisches Geleit mit der Norwegerin und Wahlfranzösin SYLVAINE organisiert.
Alpgeist - Woid Mythen

Alpgeist - Woid Mythen

  • Eigentlich hatten die altgedienten Herren von Harkon die Position für meinen eigenpersönlichen Newcomer des Jahres 2019 schon sicher, da fällt mir kurz vor Jahres-Toreschluss noch diese EP aus dem bayerischen Unterholz in die Hände.
Sun Of The Sleepless & Cavernous Gate - Split

Sun Of The Sleepless & Cavernous Gate - Split

  • EP- und Split-Formate haben im Hause SUN OF THE SLEEPLESS durchaus eine gute Tradition. Angefangen bei “Poems To The Wretches Hearts” 1999 über die “Tausend kalte Winter”-Hommage aber auch mit der Split mit Nachtmahr 2004. Nach dem späten Debut-Longplayer “To The Elements” und der damit verbundenen, unerwarteten Wiederauferstehung musiziert Schwadorf auf diesem Album Seite an Seite mit CAVERNOUS GATE.
CHAOS PATH - DOWNFALL

CHAOS PATH - DOWNFALL

  • Rund eineinhalb Jahre nach der Debut-EP “The Awakening” legt die selbsternannte Kaotysken-Truppe aus Kassel ihren ersten Longplayer vor. Erneut hat man keine Kosten und Mühen gescheut und die Produktion einmal mehr selbst in die Hand genommen.
Party.San Open Air 2019
  • Party.San Open Air 2019
  • 25 Jahre PARTY.SAN METAL OPEN AIR, das ist schon etwas ganz Besonderes bzw. eine beachtliche Leistung von ein paar Freunden aus dem Weimarer Umland, die einst beschlossen, ihren Geburtstag einmal etwas größer und mit Live-Musik zu feiern. Über die Jahre haben Jarne, Mieze und Boy mit dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR das wohl wichtigste und einflussreichste Extrem-Metal Open Air auf deutschem Boden etabliert, dass darüber hinaus auch zu den bedeutendsten seiner Art in Europa gehört und dessen Ruf bis in die gesamte Welt hinaus strahlt, so dass es heute Fans von Grindcore, Death- und Black Metal, Crustcore und Thrash Metal von allen Kontinenten nach Thüringen zieht.
    Neben einer engangierten und einzigartigen Crew, die im letzten Vierteljahrhundert im Kern erhalten geblieben ist, bestimmt das PARTY.SAN für mich persönlich seit 1999 den Jahresablauf zu einem maßgeblichen Anteil mit. Der Start fiel für mich in Tiefengruben, auf dem das Festival seinerzeit noch einen Gartenparty-Charakter hatte. Es folgten viele schöne Jahre auf dem Segelflugplatz in Bad Berka, wo ich das Festival wachsen sehen durfte, nicht nur an der Veranstaltungsstätte, sondern auch im beschaulichen Kurort, in dem sich eine leidenschaftliche Bevölkerung Jahr für Jahr darum kümmerte, den besonderen Kurgästen ihre Intensiv-Kur so angenehm wie möglich zu gestalten. 2005 war ich dann zum ersten Mal als Vertreter der schreibenden Zunft auf dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, was die Sicht auf mein liebstes Festival zunehmend erweiterte. Es ist und war mitunter wie mit dem besten Freund, mit dem man besonders hart ins Gericht geht, weil man eben eine so ein enge Bindung hat. Es folgten feuchtfröhliche Jahre aber auch diverse unschöne, vor allem aber schlammige Eskapaden, die schließlich zum Umzug in die nordthüringische Provinz führten, wo sich die Veranstalter auf einem neuen Gelände erst neu (er-)finden mussten. Lediglich im Jahr 2011 musste ich schmerzhafter Weise berufsbedingt aussetzen, was mir seinerzeit bei der Premiere in Schlotheim mit einem Hammer-Billing viel abverlangt hat. Wo wir gerade beim Thema Line-Up und Booking sind. Die Macher des Festivals haben vor allem bei den Bands immer ein glückliches Händchen bewiesen. Neben Szene-Größen (mitunter welche die sich andernorts rar machten und machen) und manch längst verblichenem Genre-Vertreter hat man vor allem das Gespür für die qualitativ hochwertigen Bands an der Basis über all die Jahre nie verloren und darüber hinaus das Billing immer wieder mit  Formationen bereichert, die man auf einem solch´ musikalisch extrem ausgelegten Event im Normalfall nicht erwarten darf, geschweige denn dass diese dann auch funktionieren bzw. angenommen werden. Eine Entwicklung, die zunächst mit dem Frühschoppen, später mit der Underground-Zeltbühne forciert wurde.
    Wie Jarne jüngst im Interview auf dem Youtube-Kanal Party.San Metal TV zu Protokoll gab, merkt man den Jungs bzw. dem Festival an, dass es sich hier um eine mit und an Herzblut und Leidenschaft für Musik gewachsene Veranstaltung handelt, die eben nach wie vor im Wesentlichen von musikbegeisterten Fans aufgezogen wird und nicht von Betriebswirtschaftlern und Marketingstrategen aus dem Boden gestampft wurde. Auch mit der 25. Auflage hat das Open Air - mag es auch von der Organisation, der Logistik und den Strukturen erwachsen geworden sein - nichts aber auch gar nichts von seiner Authenzität verloren. Es geht um die Musik, ums Philosophieren, Diskutieren, ums Feiern und Tanzen von und zu Live-Acts mit Haut und Haaren. Es geht um das Verehren von musikalischen Idolen, das nerdige Anbeten von Musik, den Konsum von Tonträgern und sonstigem Tandt der mit Musik zu tun hat. Nicht zuletzt ist das PARTY.SAN METAL OPEN AIR für viele Besucher - mich eingeschlossen - eine Art Wohnzimmer, in das man jedes Jahr zu einer musikalischen Familienfeier heimkehrt. Kurz, das PARTY.SAN ist der Genuss von purem Heavy Metal in all seinen Facetten, vornehmlich schwarz und doch farbenfroh...
Kampfar - Ofidians Manifest

Kampfar - Ofidians Manifest

  • Obwohl es mit "Ravenheart" einen Klassiker enthält, riss mich "Kvass" im Jahr 2006 alles andere als vom Hocker. Im Gegenteil, ich bescheinigte KAMPFAR seinerzeit Belanglosigkeit und daran lag es auch, dass ich der Band hernach nicht mehr wirklich viel Beachtung schenkte. Das sollte sich erst 2015 mit dem Album "Profan" ändern, mit dem die Norweger nach einem langen und weiten musikalischen Weg ihr Opus Magnum vorlegten, sich selbst ein musikalisches Denkmal setzten und ganz nebenbei einen Klassiker veröffentlichten.
Ebbe - Ruß

Ebbe - Ruß

  • Ein Viertel des Jahres 2019 ist nun schon ´rum und bisher darf man konstatieren, dass dieses bisher alles andere als ein starkes Veröffentlichungsjahr ist. Zeit also, sich dem Untergrund zu widmen. Denn der Vulkan brodelt munter vor sich hin und spuckt fortwährend ungeschliffene musikalische Materie in den metallischen Äther, die entdeckt werden will.
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