• Revel In Flesh im Interview

    Revel In Flesh im Interview

    Interviews

    Deutschland – Schweden: 2:1. Was auf dem Fußballplatz eine gewisse Berechtigung haben mag, gilt für das musikalische Schlachtfeld noch lange nicht. Dort haben die Schweden in Sachen Death Metal lange Zeit die Oberhand gehabt. Doch seit 2011 konnte baden-württembergische Schwedentodkapelle REVEL IN FLESH ordentlich Boden gut machen. Jüngst wurde mit „Relics of the Deathkult“ noch ein besonderes Schmankerl für die Death Metal Jünger vorgelegt. Ein guter Anlass also, um Frontmann Haubersson und Gitarrist Herrmannsgard mit einigen Fragen zu Leibe zu rücken.

    Revel In Flesh im Interview
  • Sonic Skies - Drifter

    Sonic Skies - Drifter

    CD Reviews

    In einer Zeit, in der es vielen Bands zumindest unangenehm ist, mit Metalcore in Verbindung gebracht zu werden, bekennen sich SONIC SKIES ohne „wenn“ und „aber“ zu dem Genre ihrer Wahl, und zwar aus vollster Überzeugung und von ganzem Herzen. 

    Sonic Skies - Drifter
  • Seven Sisters - The Cauldron And The Cross
  • Fates Warning - Live Over Europe

    Fates Warning - Live Over Europe

    CD Reviews

    Mit “Awaken the Guardian: Live” gab es zwar 2017 schon eine Livescheibe der Prog-Metal Götter FATES WARNING, jedoch wurde mit dieser Veröffentlichung das Jubiläum des entsprechenden Albums gefeiert und folglich stand John Arch am Mikrofon. „Live Over Europe“ ist also sowohl in Sachen Line Up als auch in Sachen Songauswahl ein weiteres sinnvolles Livemanifest der Amis.

    Fates Warning - Live Over Europe
  • Die Drei Fragezeichen – Schrecken aus der Tiefe (193)

    Die Drei Fragezeichen – Schrecken aus der Tiefe (193)

    CD Reviews

    Mit Ungeheuern haben die Drei Fragezeichen nun wahrlich schon so einige Erfahrung. Man denke nur an das Bergmonster, den höllischen Werwolf, den unheimlichen Drachen, das schwarze Monster, das blaue Biest oder das Wolfsgesicht. Aber auch auf und unter dem Wasser gab  es bereits verschiedene Fälle zu klären, man denke nur an das „Riff der Haie“ oder „Meuterei auf hoher See“. Nun bekommen es die Juniordetektive also mit einem Seeungeheuer zu tun… oder gibt es doch eine ganz einfache Erklärung?

    Die Drei Fragezeichen – Schrecken aus der Tiefe (193)
  • Runde Bilder – Cartoons für Fussballer & Fans

    Runde Bilder – Cartoons für Fussballer & Fans

    Buch Rezensionen

    Das Spiel hat 90 Minuten und das Runde muss ins Eckige. Und genau dort ist es: 250 Fußballcartoons wurden von 40 verschiedenen Top-Profis der Cartoonistenliga eiskalt versenkt. Eine Sammlung essentieller Szenen aus dem Fußballerleben, die nicht nur bei Fans für ein breites Grinsen sorgen dürfte.

    Runde Bilder – Cartoons für Fussballer & Fans
  • Marduk - Viktoria

    Marduk - Viktoria

    CD Reviews

    Gerade mal 33 Minuten Spielzeit? Wollen MARDUK tatsächlich zurück zum legendären "Panzerdivison Marduk", welches ja so etwas wie das "Reign In Blood" des Black Metal darstellt?

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  • UADA - Cult Of A Dying Sun

    UADA - Cult Of A Dying Sun

    CD Reviews

    "Nur Gebrumme" – selten lag mein ansonsten geschmackssicherer Kumpel Holger so falsch, wie mit seinem Urteil über den letztjährigen Liveauftritt von UADA in Hamburg.

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  • TREMONTI - A Dying Machine

    CD Reviews

    Der amerikanische Gitarrist und Sänger Mark Tremonti ist den allermeisten Metalfans vor allem durch Hausnummern CREED und ALTER BRIDGE bekannt. Doch auch als Mastermind seiner nach ihm benannten Band TREMONTI macht er eine gute Figur, meiner Meinung nach sogar die beste. Mit „A Dying Machine“ veröffentlichen TREMONTI mittlerweile ihren vierten Langspieler in sechs Jahren. Doch geht das gut?

    TREMONTI - A Dying Machine
  • Monument

    Monument

    Interviews

    Monumentalbauten kennen wir natürlich aus der Architektur. Dabei geht es nicht unbedingt immer um Schönheit oder Originalität, sondern vor allem um den Ausdruck von Macht. Eine Macht in der mehr und mehr umkämpften Metalszene sind MONUMENT aus England mittlerweile auch. Dabei eilt ihnen auch nicht gerade der Ruf voraus den Metal neu zu erfinden. Viel mehr fällt immer wieder der Name IRON MAIDEN wenn Fans und Journalisten auf der Suche nach einer passenden Vergleichsgröße sind. Mit „Hellhound“ liefert die Band um Sänger Peter nunmehr ihr drittes Album ab. Höchste Zeit also für ein kurzes Gespräch…

    Monument


Morbid Angel - Kindoms Disdained

Reviews, Morbid Angel - Kindoms Disdained

Kann man von einer Platte gleichzeitig begeistert und enttäuscht sein? MORBID ANGEL beweisen mit "Kingdoms Disdained" dass das geht.

Erstmal die subjektive Seite: Ich liebe MORBID ANGEL heiß und innig – besonders natürlich die drei ersten Scheiben, die wie Fixsterne am Firmament des ultrabrutalen Sounds stehen und Hitsalven am Fließband liefern. Trey Azagthoth ist ein positiv Bekloppter und sicherlich einer der technisch besten Gitarreros, die die Welt je gesehen hat. Und David Vincents Charisma ist speziell auf der Bühne unübertroffen. Kurzum: Cannibal Corpse hin, Obituary her – MORBID ANGEL sind für mich die Könige des Death Metal. Oder waren es?

Damit kommen wir zum objektiven Teil: Vincent ist raus und Steve Tucker wieder drin. Logisch, dass "Kingdoms Disdained" eher den Weg von "Gateways To Annihilation" weitergeht, als den des (zugegebenermaßen durchwachsenen) "Illud Divinum Insanus". Das wird viele freuen, ist dieser Sound doch zähfließend und brutal – und das ist halt die zweite Seite der Band, die viele Fans für sich einnimmt. Alles in allem läuft die Scheibe auch gut rein und bietet brutalen Death Metal mit gekonnten Tempowechseln. Aber: Wo bleiben die Hits? Kein Song kann es auch nur annähernd mit Brechern wie "Fall From Grace", "Lords Of All Fevers And Plague", "Immortal Rites" oder "Angel Of Disease" aufnehmen. Die gibt es hier einfach nicht.

Auch live will sich die Band wohl auf die Tucker-Phase beschränken, was für mich gar keinen Sinn ergiebt. Vielleicht können AC/DC ihre 20 besten Songs weglassen und immer noch besser als alle anderen sein – MORBID ANGEL können das nicht. Und so bleibt auch "Kingdoms Disdained" ein ordentliches Album, das aber einen faden Nachgeschmack hinterlässt. David, bitte komm zurück!

Line Up

Steve Tucker – V, B

Trey Azagthoth – G

Dan Vadim Von – G

Scott Fuller – D

Tracklist

1. Piles Of Little Arms

2. D.E.A.D.

3. Garden Of Disdain

4. The Righteous Voice

5. Architext And Iconoclast

6. Paradigms Warped

7. The Pillars Crumbling

8. For No Master

9. Declairing New Law (Secret Hell)

10. From The Hand Of Kings

11. The Fall Of Idols