Impericon Never Say Die! Tour

  • Datum: Samstag, 28 November 2015
  • Ort: Werk 2 - Leipzig
Impericon Never Say Die! Tour

Vergangenen Samstag legte die Impericon Never Say Die! Tour in Leipzig ihren letzten Stopp ein und heizte der Masse noch einmal ordentlich ein.In diesem Jahr dabei: BURNING DOWN ALASKA, CRUEL HAND, FIT FOR A KING, DEFEATER, BEING AS AN OCEAN und THE AMITY AFFLICTION.

Den Anfang machte BURNING DOWN ALASKA. Die seit Anfang 2014 bestehende Band zählt zu den besten Newcomern in der Szene – und das meiner Meinung nach völlig zurecht, denn die Jungs überzeugten vor allem mit starken Vocals und sehr viel Fannähe. Die Meute kochte und war somit bestens auf die Texaner von FIT FOR A KING vorbereitet, die ihren Auftritt natürlich FFAK-typisch mit dem Song „Warpath“ und dem damit verbundenen langanhaltenden Scream (etwa 30 Sekunden) beendeten und dafür reichlich Applaus ernteten. 

Weiter ging es mit CRUEL HAND. Prompt verwandelte Sänger Chris Linkovich die Bühne in seine eigene Tanzfläche und tobte von einer Seite, zur anderen. Diese Energie übertrug sich direkt aufs Publikum, welches ebenso außer Rand und Band war.

Bei BEING AS AN OCEAN gab es für Crowdsurfer absolut kein Halt mehr. Dieses Motto nahm sich Frontmann Joel anscheinend auch zu Herzen und verschwand beim ersten Song direkt in der Masse. Wer die Band allerdings kennt, weiß, dass Joel eh sehr selten auf der Bühne steht und sich eher zu seinen Fans hingezogen fühlt. So sah man ihn überall (sogar auf der Theke) stehen, nur eben nicht auf der Stage.

DEFEATER wiederum setzten auf das klassische Modell und legten auf der Bühne den meiner Meinung nach besten Auftritt des Abends hin. Vor allem überzeugte mich Schlagzeuger Joe Langobardi mit seiner überaus eindrucksvollen Performance. Aber ein guter Schlagzeuger war der Band nicht genug, so zitierten sie kurzweilig noch einen zweiten heran, wodurch das Publikum dann gar nicht mehr zu Bremsen war.

 

Den Abschluss bildeten die Australier von THE AMITY AFFLICTION. Diese zeigten sich zum Tourabschluss nochmals von ihrer besten Seite, trotz Handicap, denn Sänger Joel Brich war wegen einer Verletzung am Bein an den Stuhl gebunden. So zog er den Auftritt aber trotzdem ganz im Foo Fighters-Stil durch.