Wacken Open Air 2016

  • Datum: 04.08. – 08.08.2016
  • Ort: Wacken
  • Besucher: ca. 80.000
  • Tickets: ca 180 €
Wacken Open Air 2016

Glückwunsch Wacken. Nach dem Desaster um das Bus Shuttle 2015 ging es 2016 doch sehr reibungslos zu. Keine ewig langen Spaziergänge, keine Schlamm Touren. So soll es sein.

Foreigner
Ein Kindheitstraum erfüllt sich. Nach vielen Rotationen auf dem heimischen Plattenteller konnten wir die mittlerweile alten Herren auch mal live erleben. Das Rezept Alte Herren Rock oder Classic Rock und Wacken schmeckt dabei hervorragend.
Doch neben den großen Hauptbühnen ist in diesem Jahr eigentlich das Zelt viel interessanter. Abseits des Kuschelrock auf der Black und True Metal Stage leben hier fast schon wieder alte Zeiten auf und Headbanger oder Wet Stage könnten problemlos zur Knüppelzone erklärt werden.

Vader
Was soll man eigentlich noch groß über das polnische Urgestein sagen? Eigentlich darf es nicht viel Liveberichte zu der Band geben, vielmehr muss man sie selber erleben. Einmal mit dem Vader anschen Fieber angesteckt, sollte man wohl jede Gelegenheit nutzen, Peter und Co auf der Bühne zu sehen. Der Auftritt ist ein solider Abriss mit Stücken quer Beet aus der Bandgeschichte. Solide abgeliefert.

Tsjuder
Eine Krawallbüchse vor dem Herren. Leider müssen TSJUDER sehr früh spielen. 19Uhr ist für diese Band einfach viel zu früh. Gut, die kleine Zeltbühne ist auch ungeeignet, aber das ist wohl höchstpersönlicher Geschmack. Der Vorteil der Zeltbühne ist jedoch, dass sie selbst zur frühen Stunde im Dunkeln spielen. Also auf gehts. Gitarre, Bass, Schlagzeug und eine mächtig grimmige Stimme. Mehr braucht es nicht, um die Donnerwalze loszulassen. 40Minuten brachialer Black/Death Metal mit Musikern, die für ihr Genre aufgehen. Kompromisslos, ohne viel Chi Chi. Die 3 Norweger haben den „Mouth of Madness“ in keinster Weise zu voll genommen. Ein herrliches Gewitter skandinavischer Güte.

Immolation
IMMOLATION haben den schweren Slot nach TSJUDER auf dem Zettel, Doch so schwer ist er gar nicht, Ebenfalls nur zu dritt auf der Bühne geht es mit den ersten Takt schon im Uptempo nach vorne. Nicht nur der Sänger lässt dabei seine Haare kreisen. Ein Auftritt vom Fach und sehr gut abgeliefert.

Marduk
Der Schwedenhammer ergänzt hervorragend, was die skandinavischen Kollegen von TSJUDER angefangen haben. Mortuus präsentiert sich in gut gelaunter Form. Seine markerschütternden Growls kommen bereits vom ersten Track weg sehr gut beim Publikum an. Das Wolfsrudel macht keine Gefangenen und marschiert fleißig als Panzer DIvision Marduk über den Platz.

Iron Maiden
IRON MAIDEN auf dem Wacken und alle flippen aus. Das Gedränge vor der Bühne ist enorm groß und ich kann es ehrlich gesagt nicht im geringsten verstehen, wie despektierlich das Publikum werden kann. Beim Versuch, mit Equipment und offensichtlich arbeitend durch die Menge nach vorne zu gelangen wurd ich wüst beschimpft, nicht durchgelassen oder zumindest schief angeguckt. Und wenn einem das schon an den Seiten passiert, also gar nicht mal im unmittelbaren Vorbühnenbereich, dann gibt einem das schon zu denken. Der Auftritt selber ist sicherlich professionell, mag für mich aber eigentlich nicht auf ein Festival passen. Zudem wurde die Bühne für eine einzige Band den ganzen Tag gesperrt. Ob das dann sinnvoll ist, sei dahingestellt. Nach dem typischen „Doctor Doctor“ Intro geht es quer durch die Bandgeschichte. „Fear of the Dark“ oder „The Trooper“ dürfen nicht fehlen. Aufgrund der übervollen Publikumsmenge macht der Auftritt aber nicht wirklich Spaß. Highlight des Auftritts ist das Lied „Wasted Years“ was ich mir aber eher von sehr weit hinten ansehe, mit einem guten Getränk in der Hand.

Alcest
ALCEST sind nicht nur ein Geheimtip, mittlerweile haben sie auch einen immer größeren Fan Kreis. Und das ist auch absolut verdient. Ob man das Ganze nun Showgaze, Avantgarde oder wie auch immer betiteln mag, die Franzosen schaffen ihre eigenen Schublade. Mit Spuren aus den verschiedenen Spielarten des Metal verzaubern ALCEST und entführen in ihre eigene Welt. Begonnen wurde mit „Ecailles de Lune Pt. 1“  und „Ecailles de Lune Pt. 2“. Ein perfekter Einstieg, der entschleunigt, der einen abholt und das Tor zu ALCEST öffnet. Das Zelt spielt hier abermals seinen Vorteil aus, auch bei Tageslicht im Dunkeln spielen zu können. Denn auch die Lichtshow ist speziell abgestimmt (Grüße an Wirklicht). Dass die Band aber auch Wurzeln im Black Metal hat zeigt Frontmann Neige überdeutlich mit seinen abgrundtief hässlichen Growls, die die zuvor geschaffene Ruhe jäh durchschneiden. Highlight des Auftrittes bleibt aber „Percées de Lumière“, indem wieder einmal atmosphärische Midtempo Parts einhergehen mit einem eher klagenden Black Metal Gesang.

1349
Black Metal auf ganzer Linie. Die Norweger nehmen nicht erst Anlauf, sie feuern gleich aus allen Rohren. Düster, brutal mit voller Kraft voraus. Ungefilterter Black Metal non stop. So soll es sein, Eingehende Riffs werden von Frost stillvoll mit Double Bass begleitet. Am Gesang tobt sich Sänger Ravn ordentlich aus.

Ihsahn
Zu eigentlich recht vorgerückter Stunde steht schwere Kost auf dem Plan. Das Solo Projekt des Emperor Frontmanns kann nicht wirklich mit kurzen Worten beschrieben werden. Ein Projekt, dass sehr facettenreich und nicht gerade als besonders eingängig zu werten ist. man muss sich schon einlassen können und bereit für die Musik sein. Verfrickelte Gitarren, Keyboards, ein Schlagzeug dass zwischen Mid und Uptempo munter hin und her wechselt. Und dazu ein Gesang, der von absolut klar bin hin zum Kreischen seine komplette Bandbreite ausspielt. Trotz der späten Uhrzeit finden IHSAHN ihre Fans im gut aufgestellten Publikum wieder.

Red Fang
Stoner Stoner Stoner. Verdammte scheiße. Kurz vor Mitternacht und de Herren zerpflücken bereits mit den ersten Takten die Stille. Psychodelic Warfare at its best. Eingängige Riffs laden zum Grooven ein, nein sie verpflichten zum Grooven, so ballern Red Fang einem ihr Material um die Ohren. Was sich in den letzten Jahren im Bereich Stoner und Doom getan haben mag, scheint hier seinen Klassenbesten vorzeigen zu können. RED FANG gelten zu Recht als Speerspitze des Doom Metal und untermauern dies mit einem weiteren sehr gelungenen Live Auftritt.

Drone
Unsere Freunde aus der Heimat arbeiten nicht nur auf dem Wacken, sondern sind auch auf der Bühne spielend präsent. DRONE spielen frisch auf feinsten Thrash Metal. Eine feine Portion Wuchtbrumme von 45 Minuten Masse.

Gloryhammer
Eigentlich ist die Party Satage ja sehr weit entfernt von der Headbanger Stage. Dennoch entern GLORYHAMMER mit ihrem Fantast Metal zum frühen Abend das Zelt. Auf der Suche nach Einhörnern, Drachentötern oder der Prinzessin, irgendwo dazwischen bewegen sich die Herren des Power Metal. „ I wanna set the universe on fire“. Das Universum muss vor bösen Schurken verteidigt werden. Die Musik ist recht simpel zu beschreiben: Eingängiger Power Metal mit sehr viel Ohrwurm Charakter, einfachen Refrains und einer Menge Ironie oder einfach: Spaß an der Sache. Man könnte es als billigen Klamauk betiteln. Wer allerdings sich mal überwunden hat, die Show der Helden anzusehen, wird schnell überzeugt. Der Slot macht einfach wahnsinnig Spaß, das Bein wippt sehr schnell mit dem Takt mit. Und spätestens ab dem zweiten Track fühlt man sich ebenfalls als Ritter und Retter der Galaxie. Es fehlt nicht an Klischees und diese werden auch fleißig bedient und gepflegt. „Legend of the Astral Hammer“ ist dafür ein gutes Beispiel. Grandioses Kino auf ganzem hohen Spaß Level.

Arch Enemy
Ein Highlight des Festivals hat sich fast auf den hinteren Slots versteckt. ARCH ENEMY planen eine Live DVD und nutzen hierzu den Auftritt des Wacken, um auf einer ausreichend großen Spielfläche zu performen. Nicht weniger als 13 Kamera Perspektiven lassen den Auftritt ins Wohnzimmer des Fans nach Hause kommen. Doch zunächst einmal soll das Wackener Publikum ihn  live erleben dürfen. Die nicht mehr ganz so neue Frontdame Alissa White Gluz hat sich hervorragend in die Band integriert und überzeugt auf ganzer Linie mit einer unheimlichen Bühnenpräsenz. Trotz der sehr späten Uhrzeit und einem sich dem Ende neigenden Wacken Festival ist das Publikum noch immer bei Kraft und Laune, die Band lautstark zu unterstützen. ARCH ENEMY liefern professionell ab. Melodic Death vom Feinsten.

Phil Campbells Allstar Band

Phil Campbells Allstarband gibt es zwar schon ein paar Jahre, aber für mich war es das erst Mal, dass ich den vielen Motörhead Covern zuhören würde.
Ein seltsames Gefühl zu wissen, dass das was da gleich kommt, nie wieder aus Lemmys Röhre kommen würde, aber dennoch mit seinem Gitarristen und anderen
Musikern gespielt wird. So war die Spannung im gut gefüllten Bullhead City Zelt groß.
Neben vielen Motörhead Klassikern gab es noch CoverSongs von Black Sabbath, ZZ Top und David Bowie. Und zwei neue Songs von Phil (Laser Love und Big Mouth), mit denen das Set eröffnet wurde.
Mit den Motörhead Songs Ace of Spades und Killed by Death wurde das gut 45 minütige Set beendet.
Die Band um Phil Cambell hat bodenständigen Motörhead Rock ´n´Roll abgeliefert, der von den Metalheads gefeiert wurde.
Dennoch bleibt es eine Geschmacksfrage, ob man die Songs ohne Lemmys Stimme mag oder nicht. Der Versuch, Lemmy und Motörhead weiterleben zu lassen, ist allemal geglückt.
 

Born to lose, live to win...A farewell to Lemmy Kilmister

Der Donnerstag war auf dem WOA schon immer für besondere Ereignisse und Bands reserviert.
So auch zu später Stunde für einen Abschied von Lemmy Kilmister. Dieser Abschied hätte denkwürdiger nicht sein können!
Sirenen-Geheule, das riesige Flugzeuggestell von der Bomber-Tour wird von der Bühnendecke gesenkt, darunter auf der Bühne ein paar Marshall-Türme und mitten drin die Bassanlage von Lemmy.
Das Scheinwerferlicht kreist über die Bühne, die leer von Musikern bleibt....Momente zum Nachdenken...
Kurz darauf setzen auf allen Videoleinwänden Ausschnitte von Motörhead Shows und Interviews mit Lemmy ein.
Und dann kommen nach gut 15 Minuten Phil Campbell und Mickey Dee auf die Bühne um sich bei den Fans zu bedanken und zu verabschieden.
Dabei schwenkte die Kamera immer wieder in die Menge und zeigte Fans mit Tränen in den Augen.
Eine Ära ist zu Ende! RIP Lemmy

Loudness
Für Loudness kam die Sonne raus und ich machte mich bei angenehmen Temperaturen auf den Weg zur True Metal Stage. Schließlich gehörten die Metal-Japaner zu den Faves meiner Jugend. Flitzefinger Akira Takasaki endlich mal live zu erleben löste in mir sogar etwas Aufregung aus.„Disillusion“ von 1984 und „Thunder in the East“ von 1985 drehten sich damals unendlich auf dem Plattenteller.
Dann legten sie los. Durch den Wind ist der Sound erst etwas mässig. Von Alterserscheinungen jedoch keine Spur. Auch nach 35 Jahren zeigt sich die Band frisch, spielfreudig und authentisch.
80er Jahre Metal, der teilweise etwas an Accept erinnert. Orginal Sänger Minoru Niihara zeigte sich gut gelaunt und gut bei Stimme. Gitarren Fans wurden von Takasaki's Soli nicht enttäuscht.
Einziges Manko: Die Songs klangen alle etwas ähnlich. Sicher wäre nach über 30 Studio Alben und ein Sack voll Klassiker eine bessere Setlist für Wacken drin gewesen.


The Dead Daisies
Für Super Gitarrist Doug Aldrich sicher erstmal eine Umstellung. Von den größten Bühnen der Welt mit DIO und WHITESNAKE wieder zurück in kleine Hallen.
Die All Star Band „Dead Daisies“ muss sich ihren Status erst noch erspielen.
So auch in Wacken, wo die Supergroup im gut gefüllten Bullhead City Zelt ihr Set mit „Midnight Moses“ eröffnen, gibt es Songs  quer durch die ersten drei Alben.  Die Band zeigte sich in bester Spiellaune. „Make some Noise“ der Titel vom aktuellen Album – ein simpler Stampfer, ist dann auch Programm. Diese erfahrenen Musiker wissen, was sie tun. Jeder Ton sitzt perfekt. Coversongs wie „Helter Skelter“ in Motley Crue Manier heizen die Stimmung zusätzlich hoch.
Unterm Strich ein klasse Gig für Fans von traditionellem Hardrock.

Tarja
Ob mit Nightwish oder als Solokünstler, Tarja ist vom WOA nicht wegzudenken.
Und so kam sie auch dieses Jahr mit einem bunten Package an Songs auf die Blackstage.
Wobei der Schwerpunkt natürlich auf der Präsentation des neuen Albums „The shadow self" lag und das Set mit „No bitter end" eingeläutet wurde.
Vom „Colors in the dark" Album kamen im Anschluss "Never enough" und "500 Letters". So ging es munter weiter, bis dann ein Nightwish-Medley
bestehend aus den Songs "Tutankhamen / Ever Dream / The Riddler / Slaying the Dreamer " Tarjas unvergessliche Ära bei Nightwish Revue passieren ließ.
Mit "Demons in you" konnte Tarja dann ein weiteres Highlight der Show präsentieren, in dem sie den Song zusammen mit Alissa White-Gluz von Arch Enemy sang.
Dass Alissa auch „Clean-vocals" kann ist durch ihre Zeit bei The Agonist bekannt. Oder von diversen Gastspielen wie z.B. bei Kamelots „Liar Liar".
Eine gute Show, eine gute Songauswahl und eine gut gelaunte Tarja, haben die Spielzeit von einer Stunde und 15 Minuten sehr kurz werden lassen.

Clutch
Am frühen Abend betraten Clutch die Party Stage und stiegen mit „Who wants to Rock?“ ein.
Mit ihrem extremen Stoner-Retro Sound wirkte die Truppe zwar wie ein Fremdkörper zwischen den anderen
Metal-Riff-Brett Kapellen, welches auch sehr erfrischend alternativ rüberkam.
„Who wants to Rock“ so der Opener. Gitarrist Tim Sult ist Eins mit seinem Instrument, spielt wie in Trance. Nicht ein Blick ins Publikum, hat wahrscheinlich gar nicht gemerkt, dass er sich auf einer Bühne befindet. Ganz anders Frontmann Neil Fallon. Er gestikuliert wild mit den Armen. Spricht seine Fans an. Eine ausdrucksstarke Performance. Und dazu diese mega Stimme. Die Band grooved mit angezehrten schmutzigen Rotz-Rock , der Spaß macht. „Earth Rocker“oder „A Quick Death“ 11 Alben hat der Vierer aus den USA berteits veröffentlict. Live ist das großartig !
Im schlammigen Boden kann einfach niemand still stehen. Klasse!
Für mich eine der Überraschungen in Wacken. 2016.

Steel Panther
Sex, Drugs, Rock´n´Roll. Steel Panther lassen die alten 80er Jahre Metal-Klischees wieder aufleben.
Was im Jahr 2000 als Hair Metal Coverband in L.A. begann und dann schließlich 2008 den Namen Steel Panther bekam, hat sich nun aufgrund der Beharrlichkeit der Jungs zu einer ernst zu nehmenden Sleaze Rock Band im Stil der 80er Jahre Bands entwickelt. Vielfach belächelt, weil die Jungs in den 80ern stehen geblieben sind und sich nicht weiterentwickeln wollen, stehen Steel Panther für Gute Laune Rock/Metal und haben sich mit ihrem nun mehr zweiten Gastspiel auf dem WOA ihren Platz dort zementiert. Es wird zwar jedes Klischee um Sex, Drugs und Rock´n´Roll ausgiebig und vielleicht manchmal etwas übertrieben bedient, aber die Jungs verstehen ihr Handwerk. So wurde ein Party Song nach dem anderen abgefeuert, bis offenbar traditionell zu „ 17 Girls in a Row" einige Mädels aus dem Publikum Auf die Bühne gebeten wurden, die entweder mit Sänger Michael Starr flirteten oder auch mal oben herum blank zogen. So waren die gut 75 Minuten durch eine gut gelaunte und geile Band viel zu schnell vorbei und waren zugleich ein perfekter
Appetizer auf die folgenden Twisted Sister.

Twisted Sister
Es soll das letzte Mal sein, dass Twisted Sister seit ihrer Reunion auf Tour gehen würden. Im Rahmen der Abschiedstour „Forty & fuck it" standen
Twisted Sister als Headliner am Samstag auf der True Metal Stage. Bis auf den 2015 verstorbenen Drummer A.J. Pero, konnte man die Band im Original Line up sehen. Für A.J. wurde Mike Portnoy am Schlagzeug für diese Abschiedstour verpflichtet. Dee Snider hatte schon vor mehreren Jahren angekündigt, dass die Band weiterhin auf Tour gehen werde, aber kein neues Album veröffentlichen würde.
Somit wurde auch an diesem Abend die Twisted Sister Hitliste abgearbeitet. Dee Snider wirbelte mit seinen 61 Jahren mit einer Energie über die Bühne, als wäre er Anfang 20.
Mit einer fast schon Abschiedszeremonie wurde bereits zur Mitte des Sets bei „We´r not gonna take it" ausgiebig gefeiert.
Mit insgesamt 13 Songs und 4 Zugaben ging für die Fans in Deutschland die Ära Twisted Sister zu Ende.