MASTODON – COLD DARK PLACE (EP)

CD Reviews, MASTODON – COLD DARK PLACE (EP)

MASTODON  - mit "Reste"-Songs im Space-Pop-Rock angekommen!? Ja, MASTODON ändern sich oft. Sie bleiben sich eben treu und nicht in dem Sound stecken für den sie von den wahren Fans geliebt werden.

Doch mit den letzten beiden Alben (bzw. vor allem dem letzten) haben sie eine Richtung eingeschlagen, bei der man sich als bisheriger Fan schon fragte, ob das purer Ernst ist oder doch nur eine gewisse „Auszeit“ (für den Prog-Pop), um die breitere Maße an sich zu reißen, bzw. von sich aufmerksam zu machen. Daher waren die Kritiken der neuen Fans über z.B. „Emperor Of Sand“ positiv und die der älteren Fans alles andere als das.
Nun folgt eine EP mit Tracks aus der Session der letzten beiden Alben. Und nach einigen Durchläufen fragt man sich doch, warum es die Band nicht geschafft hat jene Tracks gleich als Bonus o.ä. auf dem lt. Album zu verewigen. Denn wirklich zünden können die Tracks nicht, dabei gab es beim lt. Album schon einige coole Rock-Stücke, bei denen sie richtig Gas gegeben haben. Klar, sie verkehren hier in dem Space-Pop-Rock-Gefilde mit ihren seicht-chilligen Momenten, den langgezogenen Gitarrensphären und auch Samples, aber so richtig zum Punkt kommen sie eben nicht. Heftige Metal-Rock-Attacken oder gar Sludge-Doom-Core, nein - das war mal, sagen diese vier Tracks aus.
Diese EP ist eher was für die Muse-Dredg-QOTSA-Floyd-Steven Wilson-Fans, die sich im Alternative-Pop-Prog zu Hause fühlen.


MASTODON auf Tour in 2017 (Deutschland-Termine):

10.11. Berlin - Huxley
14.11. Herford - Herford X
23.11. Leipzig - Haus Auense
25.11. München - Tonhalle