TKKG – Der große Coup (200)

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Ist das zweihundertste Abenteuer zugleich der letzte Fall für TKKG? Martin Hofstetter hat zumindest gleich genügend Stoff für eine Doppel-CD geschrieben und am Ende sitzt Tim auf gepackten Umzugskartons im „Adlerhorst“.

Zunächst überrascht Klößchen jedoch einen vermummten Mann auf seinem Bett im „Adlerhorst“ – und dieser telefoniert. Trotz umgehender Verfolgung kann der Unbekannte entkommen – und mit ihm Klößchens Laptop. Aus einem Diebstahl entwickelt sich schnell ein „großer Coup“, denn schnell wird deutlich, dass es nicht um den Laptop, sondern viel mehr um dessen Besitzer ging. Eine Bande von Verbrechern wittert bei dem Schokoladenmillionär Sauerlich das schnelle Geld und lockt Klößchen in eine Falle. Auf der Suche nach dem verschwundenen Laptop verschwindet aber nicht nur Klößchen, sondern Tim wird zudem bei seiner Rückkehr ins Internat erwischt und fliegt daher von der Schule. Das drohende Ende der TKKG Bande tritt dann aber zunächst in den Hintergrund und wir werden blendend und aktionsreich unterhalten. Der Showdown findet schließlich auf einem alten Fabrikgelände statt.

 

Für viele Hörer war das Ende der TKKG Bande ja schon durch den Rauswurf Niki Nowotnys, der seit 35 Jahren den Karl gesprochen hatte, gekommen. Dass dieser nicht so einfach zu ersetzen ist, zeigt sich nun in dieser Jubiläumsfolge besonders deutlich. Zwar müht sich Karl Vierstein-Nachfolgersprecher Tobias Diakow redlich, doch kann er die gewohnte Kauzigkeit des „Computers“ nicht ersetzen. Immerhin sind die Folgen 196  und 197 zeitweilig zu gesuchten Sammlerobjekten geworden, da sie per einstweiliger Verfügung aus dem Verkauf genommen worden waren. Doch zurück zum 200. Fall. Neben dem wirklich gelungenen Abenteuer, hat „Der große Coup“ durchaus melancholische Momente, was die Folge besonders macht.

Zerbricht die TKKG Bande an diesem Fall? Findet es heraus, denn die Auflösung findet ihr am Ende des Hörspiels.