Black Sabbath - The End (DVD)

Ein letztes Mal erzählen BLACK SABBATH die Geschichte des Stahls. Aus Birmingham. Geschmiedet im Feuer und trotzdem: dunkel, bedrohlich.

So passt der Band-Namensgeber als Opener wie die Faust aufs Auge. Nachdem der Vorhang fällt und Feuersäulen aufsteigen, lässt Tony Iommi ein letztes Mal das langsame Riff erklingen, ohne den unser allseits so geliebter Sound heute unmöglich wäre. Doch soll diese Kritik nicht in eine musikhistorische Huldigung ausarten (die weißgott angebracht wäre), haben dies doch unzählige Schreiber schon in Millionen Worten festgehalten. Niemandem auf diesem Planeten muss man noch erklären, dass wir es hier mit der Ursuppe des Heavy Metal zu tun haben. Der Real Deal also. Es ist vielleicht überraschend, dass BLACK SABBATH bei ihrem finalen Statement nur auf die Anfangsphase mit Ozzy setzen und keinerlei Gäste oder besondere Gimmicks zum Tragen kommen. Vielmehr führt man dem Publikum nochmal vor Augen, was man in diesen magischen Jahren zwischen 1972 und 1979 geleistet hat. Dass es danach noch gute bis überragende Alben mit Dio und (ja auch) Tony Martin gegeben hat, bleibt außen vor. Doch das ist alles kein Grund zum Meckern, da man hier nochmal die Essenz von BLACK SABBATH (minus Bill Ward) gemeinsam musizieren sieht. Die musikalische Qualität ist natürlich über jeden Zweifel erhaben und auch der natürlich merklich gealterte Ozzy holt nochmal alles aus sich heraus. Eine DVD also, die man immer dann einwerfen kann, wenn man das Flagschiff mal vermissen sollte.

BLACK SABBATH treten ab und es darf durchaus das ein oder andere Tränchen verdrückt werden. Die gute Nachricht ist hingegen: Der Metal wird bleiben! (ohne Wertung)