Iron Maiden - Senjutsu

Iron Maiden - Senjutsu

  • Es ist rund einen Monat her, als das Braunschweiger Hotel 666 zum Metal Dinner mit Till Burgwächter und Krachmucker-Ernie lud. Wenige Tage zuvor hatten Maiden mit dem Video zu “The Writing On The Wall” ihren ersten Song vom kommenden Album “Senjutsu” geteasert und wenn zwei alte Haudegen und Metal-Experten dieses Formates auf der Bühne fachsimpeln und dabei das Publikum mit einbeziehen, darf ein brandaktueller Song der eisernen Jungfrauen natürlich nicht unkommentiert bleiben. Und somit ist Till Burgwächter daran schuld, dass er mir meine Alltime-Faves und “Senjutsu” insgesamt nach den ersten Durchläufen madig gemacht hat! Auch wenn meine Erwartungen nach dem bereits erwähnten “The Writing On The Wall” sowie “Stratego” wenig überraschend nicht in ungeahnte Sphären gestiegen waren: Der Begriff des  “Altherrenrock” allerdings, der an diesem Abend im Zusammenhang mit den neuesten Noten von Dickinson/Smith fiel, kann “Senjutsu” kaum treffender in einem Wort zusammenfassen. Nun, IRON MAIDEN prägen und begleiten mich nahezu mein gesamtes (metallisches) Leben lang und ich bin weit davon entfernt, den Stab selbst nach dem inzwischen 17.(!) Album über Eddie und seinen Begleitmusikern zu brechen. Darüber hinaus muss man sich zweifelsohne über jedes Album freuen, das uns die Briten schenken und hoffentlich noch schenken werden.
Masters Of Cassel Vol. ll: Kassel - More Than 30 Years Of Metal

Masters Of Cassel Vol. ll: Kassel - More Than 30 Years Of Metal

  • Kassel wehrt sich gegen das Virus und die Folgen von Lock Downs und Pandemie, die für die kulturelle und insbesondere für die Rock- und Metal-Szene auf allen Ebenen eine Zeit des Darbens heraufbeschworen hat, die nach wie vor anhält. Es war und ist das erklärte Ziel von Dirk Schneider, mit seinem kleinen Indie-Label 98 Records, über die Musik Öffentlichkeit herzustellen, für all jene, die die nordhessische Szene rund um die Wilhelmshöhe in den vergangenen Jahren haben aufblühen lassen. Wo Künstler*innen und Musiker*innen ihre Notlage kompositorisch und kreativ kanalisieren können, sind Veranstalter*innen, Clubbetreiber*innen oder Bühnentechniker*innen, welche ohnehin nur selten im Rampenlicht stehen, vielfach unfreiwillig wie zwangsweise komplett auf´s Abstellgleis geraten.
Desaster - Churches Without Saints

Desaster - Churches Without Saints

  • DESASTER sind in musikalischer, stilistischer und qualitativer Hinsicht seit Jahren eine beeindruckende Konstante. Sie sind mittlerweile nicht nur deutsche Szene-Urgesteine, sondern vor allem echte Identifikationsfiguren.
Stallion - Chistmatized EP

Stallion - Chistmatized EP

  • Gestern brav die Schuhe geputzt und poliert? Dann hat Euch der Nikolaus vielleicht auch einen musikalischen Vorweihnachtsgruß von STALLION hinterlassen...
Party.San Open Air 2019
  • Party.San Open Air 2019
  • 25 Jahre PARTY.SAN METAL OPEN AIR, das ist schon etwas ganz Besonderes bzw. eine beachtliche Leistung von ein paar Freunden aus dem Weimarer Umland, die einst beschlossen, ihren Geburtstag einmal etwas größer und mit Live-Musik zu feiern. Über die Jahre haben Jarne, Mieze und Boy mit dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR das wohl wichtigste und einflussreichste Extrem-Metal Open Air auf deutschem Boden etabliert, dass darüber hinaus auch zu den bedeutendsten seiner Art in Europa gehört und dessen Ruf bis in die gesamte Welt hinaus strahlt, so dass es heute Fans von Grindcore, Death- und Black Metal, Crustcore und Thrash Metal von allen Kontinenten nach Thüringen zieht.
    Neben einer engangierten und einzigartigen Crew, die im letzten Vierteljahrhundert im Kern erhalten geblieben ist, bestimmt das PARTY.SAN für mich persönlich seit 1999 den Jahresablauf zu einem maßgeblichen Anteil mit. Der Start fiel für mich in Tiefengruben, auf dem das Festival seinerzeit noch einen Gartenparty-Charakter hatte. Es folgten viele schöne Jahre auf dem Segelflugplatz in Bad Berka, wo ich das Festival wachsen sehen durfte, nicht nur an der Veranstaltungsstätte, sondern auch im beschaulichen Kurort, in dem sich eine leidenschaftliche Bevölkerung Jahr für Jahr darum kümmerte, den besonderen Kurgästen ihre Intensiv-Kur so angenehm wie möglich zu gestalten. 2005 war ich dann zum ersten Mal als Vertreter der schreibenden Zunft auf dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, was die Sicht auf mein liebstes Festival zunehmend erweiterte. Es ist und war mitunter wie mit dem besten Freund, mit dem man besonders hart ins Gericht geht, weil man eben eine so ein enge Bindung hat. Es folgten feuchtfröhliche Jahre aber auch diverse unschöne, vor allem aber schlammige Eskapaden, die schließlich zum Umzug in die nordthüringische Provinz führten, wo sich die Veranstalter auf einem neuen Gelände erst neu (er-)finden mussten. Lediglich im Jahr 2011 musste ich schmerzhafter Weise berufsbedingt aussetzen, was mir seinerzeit bei der Premiere in Schlotheim mit einem Hammer-Billing viel abverlangt hat. Wo wir gerade beim Thema Line-Up und Booking sind. Die Macher des Festivals haben vor allem bei den Bands immer ein glückliches Händchen bewiesen. Neben Szene-Größen (mitunter welche die sich andernorts rar machten und machen) und manch längst verblichenem Genre-Vertreter hat man vor allem das Gespür für die qualitativ hochwertigen Bands an der Basis über all die Jahre nie verloren und darüber hinaus das Billing immer wieder mit  Formationen bereichert, die man auf einem solch´ musikalisch extrem ausgelegten Event im Normalfall nicht erwarten darf, geschweige denn dass diese dann auch funktionieren bzw. angenommen werden. Eine Entwicklung, die zunächst mit dem Frühschoppen, später mit der Underground-Zeltbühne forciert wurde.
    Wie Jarne jüngst im Interview auf dem Youtube-Kanal Party.San Metal TV zu Protokoll gab, merkt man den Jungs bzw. dem Festival an, dass es sich hier um eine mit und an Herzblut und Leidenschaft für Musik gewachsene Veranstaltung handelt, die eben nach wie vor im Wesentlichen von musikbegeisterten Fans aufgezogen wird und nicht von Betriebswirtschaftlern und Marketingstrategen aus dem Boden gestampft wurde. Auch mit der 25. Auflage hat das Open Air - mag es auch von der Organisation, der Logistik und den Strukturen erwachsen geworden sein - nichts aber auch gar nichts von seiner Authenzität verloren. Es geht um die Musik, ums Philosophieren, Diskutieren, ums Feiern und Tanzen von und zu Live-Acts mit Haut und Haaren. Es geht um das Verehren von musikalischen Idolen, das nerdige Anbeten von Musik, den Konsum von Tonträgern und sonstigem Tandt der mit Musik zu tun hat. Nicht zuletzt ist das PARTY.SAN METAL OPEN AIR für viele Besucher - mich eingeschlossen - eine Art Wohnzimmer, in das man jedes Jahr zu einer musikalischen Familienfeier heimkehrt. Kurz, das PARTY.SAN ist der Genuss von purem Heavy Metal in all seinen Facetten, vornehmlich schwarz und doch farbenfroh...
Disillusion - The Liberation

Disillusion - The Liberation

  • DISILLUSION gehören zu den besten und unterbewertetsten Bands der jüngeren deutschen Metal-Geschichte. Und das, obwohl die Band bis dato erst zwei Alben auf dem Konto hatte. Auf das aktuell dritte Album “The Liberation” hatte ich kaum noch zu hoffen gewagt, als 2016 die Ein-Song-EP “Alea” erschien.  Zehn Jahre lag das Zweitwerk “Gloria” zu diesem Zeitpunkt bereits zurück, welches mir nicht nur persönlich sehr viel mehr bedeutet und welches ich auch bis heute musikalisch weitaus wertvoller, stilistisch einzigartiger und damit noch stärker als das 2004er Melodic-Death-Debut “Back To Times Of Splendor” mit seiner progressiven Ausrichtung finde.
 Sabaton - The Great War

Sabaton - The Great War

  • Die Jungs von SABATON bringen am 19.07.2019 ihr nunmehr neuntes Studioalbum auf den Markt und haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Mit "The Great War" kommt ein Bombenhagel aus Ohrwürmern über uns, der sich gewaschen hat. Allen Geschichtsstudenten sei an dieser Stelle ans Herz gelegt: Wenn man mal kurzfristig die Vorbereitung für eine Klausur über den Ersten Weltkrieg nachholen muss und keine Zeit mehr hat, die Wikipedia-Artikel zu lesen, eignet sich diese Platte bei ausreichenden Englischkenntnissen sicherlich für ein schnelles Sleep-Teaching.
HARKON - Ruins Of Gold

HARKON - Ruins Of Gold

  • Diese Debut-EP kommt ebenso wenig von Greenhorns, wie ich Experte für klassischen Heavy Metal, Hard Rock oder gar Prog und Classic Rock bin, obwohl ich mich immer wieder von Acts dieser Genres begeistern lasse.
K.K. Downing – Leather Rebel – Mein Leben mit Judas Priest

K.K. Downing – Leather Rebel – Mein Leben mit Judas Priest

  • Kurz nach der Erstveröffentlichung in Englisch, bringt Iron Pages die Biographie des JUDAS PRIEST Gründungsmitglieds in deutscher Sprache auf den Markt.
[12  >>  
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.